Die Heirat zweier Menschen, die sich lieben ist ein ganz besonderes Ereignis in deren Leben. Aber nicht nur für die Braut und den Bräutigam, stellt dieser Tag eine außergewöhnliche Sache dar. Hochzeiten sind meist bis ins kleinste Detail geplant und die Gäste werden auf der Feier von vorne bis hinten verwöhnt. Bereits direkt nach der standesamtlichen Trauung, an welche sich meist auch eine kirchliche anschließt, wird oft ein kleiner Empfang veranstaltet, bei dem man sich bei einem guten Sekt mit den anderen Gästen unterhalten kann. Im Anschluss geht es dann auch schon zum Hochzeitsempfang, auf dem ein köstliches Menü den Gaumen erfreut und für das leibliche Wohl sorgt. Natürlich möchte man dem Brautpaar auch Etwas zurückgeben und sich für die Feier und die schönen Stunden auf angemessene Weise bedanken. Deshalb darf ein Geschenk für die Beiden auf keinen Fall fehlen, wenn man sich als Gast auf eine Hochzeit begibt. Obligatorisch sind selbstverständlich auch Glückwünsche, die man dem Paar mit auf den Weg in ihr Eheglück gibt. Diese werden meistens mit einer schönen und einzigartig designten Karte übermittelt, die man beim Geschenk beifügt. Man kann seine Glückwünsche aber auch in anderer Form übermitteln.

Hochzeitssprüche

Aber wie spricht man seine Glückwünsche auf originelle und aussagekräftige Weise aus? Wenn man sich für eine Karte entscheidet, kann man diese mit einem schönen und romantischen Hochzeitsspruch versehen. Solche Sprüche gibt es in unterschiedlichen Varianten, wodurch man die Möglichkeit hat, sie genau auf das Brautpaar und deren Charaktere hin auszuwählen. Egal, ob man sich hier für witzige Sprüche entscheidet, wenn man weiß, dass die Beiden ein ordentliche Portion Humor mögen, oder man einen Spruch wählt, der ein wenig tiefgründiger ist und eine Weisheit über die Ehe enthält. Mit einem schönen Spruch liegt man eigentlich nie falsch und erntet bestimmt einen wohlwollenden Blick des Brautpaars, wenn man ihnen seine Hochzeitsglückwünsche übergibt.

Für Glückwunschkarten kann man jedoch auch problemlos ein längeres Gedicht verwenden, das eine schöne Episode aus dem Eheleben erzählt und der Braut und dem Bräutigam auf liebevolle Art zu ihrer Heirat gratuliert. Gedichte haben natürlich auch den Vorteil, dass sie ein wenig länger sind und die Karte nicht ganz so leer wirkt. Sprüche und Gedichte sind ebenfalls eine tolle Möglichkeit die Glückwünsche in ein Gästebuch niederzuschreiben. Denn oft wird in diesen gefordert, dass man dem Paar noch einige nette Zeilen mit auf den Weg geben soll. Wer dann nicht im Regen stehen will, weil einem gerade in diesem Moment nichts einfällt, ist auf der sicheren Seite, wenn er sich darüber schon im Vorfeld Gedanken macht und sich Sprüche und Gedichte aussucht, welche man auf einem Blatt Papier auf die Feier mitnimmt.

Gerne man seine Glückwünsche auch in einem kleinen Gespräch mit den Beiden aussprechen. Dies scheint auf den ersten Blick die einfachste Alternative zu sein, jedoch sollte man bedenken, dass das Brautpaar am Tag der Heirat mit Glückwünschen geradezu überschüttet wird und sich später sicher nicht mehr an jedes Gespräch erinnern wird. Wer das Bedürfnis hat seine Segenswünsche persönlich zu übermitteln, kann dies auch in Form einer kleinen Rede machen. Im Vorfeld sollte man aber absprechen, ob eine solche gewünscht ist und sie ordentlich vorbereiten. Dazu macht man sich natürlich zuerst Gedanken, was man genau sagen möchte. Nachdem man seine Worte im Kopf zurechtgelegt hat, sollte man diese lose zu Papier bringen. Hier kann man gerne nach dem Prinzip des Brainstormings vorgehen und alles notieren, was einem einfällt. Danach gilt es diese Worte und Gedanken in eine angemessene Struktur zu bringen. Kleine Zitate bringen Leben in die Rede und sollten entweder gleich zu Beginn oder auch am Schluss eingefügt werden. Generell sollte man zudem darauf achten, dass die Rede nicht zu lang wird, da man an diesem Tag nicht der einzige Redner sein wird.

Die drei angesprochenen Wege waren nur Beispiele, denn man keine seine Glückwünsche auf unterschiedlichste Art aussprechen. Hier ist auch ein gewisses Maß an Kreativität gefordert. Man kann die Glückwünsche zum Beispiel auch ein großes Banner schreiben, dass man am Ort der Trauung aufhängt. Die Hauptsache bleibt aber in jedem Fall, dass die Glückwünsche von Herzen kommen und das Brautpaar erfreuen, egal auf welchem Wege sie nun übermittelt werden.

Unsere Hochzeitssprüche

Hier nun noch einige der schönsten Hochzeitssprüche, die du gerne verwenden kannst:

  • Wir wünschen Euch nicht, dass Ihr wie zwei Vögel im Käfig den ganzen Tag auf einer Stange hockt. Jedoch dass Ihr Euch gegenseitig die Stange haltet, wann immer es nötig ist.
  • Die Liebe, welch lieblicher Dunst, doch in der Ehe steckt die Kunst.
  • Die meisten Verlobungen enden glücklich. Nur wenige führen zur Ehe.
  • Wo Liebe sich freut, wird die Ehe nicht bereut!
  • Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet, oder ob sich vielleicht nicht doch was besseres findet. Ob der Deckel passt zu Topf, sonst ist man ein armer Tropf.
  • Hinter einer langen Ehe steht immer eine kluge Frau.

Hochzeitssprüche für Einladung

Nachdem sich zwei Menschen dazu entschlossen haben sich das Ja-Wort zu geben und den Rest ihres Lebens gemeinsam zu verbringen, laufen die Vorbereitungen für den Tag der Tage meist schon nach kurzer Zeit auf Hochtour. Zuerst gilt es natürlich einen geeigneten Termin auszuwählen. Meist wird im Sommer geheiratet. Dies macht aus mehreren Gründen Sinn. Zum einen ist es dann schön warm draußen und man kann die Zeit zwischen der Trauung und der eigentlichen Hochzeitsfeier auch bei einem kleinen Sektempfang genießen, zum anderen hat man aber

auch die Möglichkeit die ganze Hochzeit im Freien zu planen. Wenn der Termin steht, geht es weiter mit der Gästeliste. Dies ist meist eine schwierige Aufgabe, da man niemand vergessen will, man aber leider auch nicht jeden Freund, Arbeitskollegen oder anderweitig Bekannten einladen kann, weil das Hochzeitsbudget für eine Feier mit 200 Menschen einfach nicht ausreicht.

Wenn man sich dann auf eine bestimmte Anzahl an Personen geeinigt und diese ausgewählt hat, kann man zum nächsten Schritt übergehen und sich überlegen, wie man die Einladungskarten gestalten will. Hier kann man ganz individuell vorgehen. Denkbar sind vorgefertigte Einladungen, die man im entsprechenden Fachhandel auswählen und bedrucken lassen kann, man hat aber auch die Möglichkeit ein ganz eigenständiges Design zu erarbeiten und die Einladungen handschriftlich zu Papier zu bringen. Nachdem das Äußere der Karten feststeht, stellt sich noch aber eine weitere Frage, nämlich die Frage nach dem Text, der auf der Einladung stehen soll. Generell muss auf der Einladung natürlich alles Wichtige zur Hochzeit vermerkt sein. Dies betrifft den das Datum und die Zeiten für die Trauung beim Standesamt und der eventuellen Hochzeitszeremonie in der Kirche. Auch die Location für den Hochzeitsempfang sollte aus der Einladung hervorgehen, damit es bei der Fahrt keine bösen Überraschungen gibt.

Die meisten Brautpaare versehen die Einladung zusätzlich mit einigen netten Zeilen, um die Gäste auf die Hochzeit einzustimmen und sie direkt anzusprechen. Hier fällt die Wahl größtenteils auf einige nette Zeilen, die auch das eine oder andere über die Beiden aussagen und die Gäste herzlich auf der Hochzeit einladen. Sprüche, Zitate aber auch kleine Gedichte für die Einladungskarte gibt es in vielerlei Ausführungen. Aus diesem Grund hat man die Möglichkeit sie genau dem persönlichen Geschmack anzupassen. Es gibt lustige Zeilen, die auf amüsante Weise die Nachricht verbreiten, dass man sich traut und den Schritt ins Eheleben wagt, aber zeigen, dass man die ganze Sache mit Humor angehen will. Man hat aber auch die Möglichkeit einen ernsteren Spruch zu wählen, wenn dem Paar das besser gefällt. Mit einem schönen Gedicht über die Liebe und das Thema Heirat liegt man sicherlich aber auch nicht daneben. Konventionen gibt es bei der Frage nach dem richtigen Spruch also nicht. Erlaubt ist alles, was dem Brautpaar gefällt. Trotzdem sollte man darauf achten, dass die Sprüche nicht derb sind, da man auch den einen oder anderen Gast einlädt, der sich daran stoßen könnte. Schließlich will man nicht, dass Oma Frida nicht zum Fest kommt, da sie sich über die Zielen echauffiert.

Wer nach einiger Zeit des Stöberns keinen passenden Spruch gefunden hat, kann sich auch selbst an das Verfassen einiger Zeilen machen, um die Einladung abzurunden und ein wenig Lockerheit ins Spiel zu bringen. Hier macht es Sinn sich zuerst einige Sprüche anzusehen, damit man genug Inspiration hat. Manchmal kommen einem die passenden Zeilen auch von selbst in den Sinn, gerade wenn man eine Vorlage hat, die einem so gar nicht gefällt. Zuerst sollte man sich dabei überlegen, welcher Art der Spruch sein soll und was die Aussage desselben ist. Auch hier kann man eher lustige Sprüche schreiben oder sich Sinnsprüche überlegen, die auch eine tiefere Wahrheit transportieren. Auch wenn dieser Weg etwas mühevoll erscheint, so ist er doch der beste. Dies hat auch einen einfachen Grund. Ein selbst verfasster Spruch macht die Einladung zu etwas sehr Persönlichem, das die Gäste in dieser Form so noch nie gehört haben. Zudem werden sie dann auch bemerken, dass das Brautpaar sich wirklich über ein Erscheinen aller geladenen Gäste freuen wird und die Hochzeit ein ganz besonderes Ereignis darstellt, welches für alle Beteiligten unvergesslich werden soll.

Noch mehr Hochzeitssprüche

Diese Hochzeitssprüche sollen dir eine erste Inspiration sein:

  • Wer die Einsamkeit fürchtet sollte nicht heiraten.
  • Bevor du dich beweibst, sorg selbst erst, wo du bleibst: Haus, Weinberg, Feld und Garten. Dann kannst du Glück erwarten.
  • Eener alleene, is nich scheen. Eeene alleene, is ooch nich scheen. Aber Eener und Eene und dann alleene, das is scheene!
  • In der Ehe muss man sich manchmal streiten, denn nur so erfährt man was voneinander.
  • Eine Ehe eingehen heißt: kleine Dinge aufgeben, um größere Werte zu besitzen.
  • Wollen wir das Licht in der Ehe bewahren, so müssen wir auch den Schatten akzeptieren.

Witzige Hochzeitssprüche

Eine Hochzeit ist etwas sehr Besonderes, da sich zwei Menschen zutrauen zusammen durch dick und dünn zu gehen und sich deshalb dafür entscheiden den Rest ihres Lebens Seite an Seite zu verbringen. Natürlich wird für dieses Event im Vorfeld eine Menge organisiert. Man muss das Aufgebot bestellen, einen passenden Termin für die Feier finden, Einladungen verschicken, ein schönes Brautkleid kaufen und vieles mehr. Bei diesen vielen Erledigungen kann es schon einmal vorkommen, dass man in manchen Momenten gar keine Zeit und Muße mehr hat, um sich so richtig auf die Hochzeit zu freuen. Aber auch wenn der Tag der Hochzeit endlich da ist und man all die vielen Menschen, welche man eingeladen hat, um sich versammeln kann, erkennt man häufig, dass alles viel zu ernst und steif abläuft. Damit dies nicht passiert, sollte man sich von vorne herein überlegen, wie man ein wenig Spaß und Lockerheit in die Sache bringen kann. Dafür eignen sich witzige Hochzeitssprüche ganz vorzüglich. Sie kann man an vielen Stellen der Hochzeit einfließen lassen und so für grinsende Gesichter sorgen.Schon bei den Einladungskarten sind witzige und amüsante Sprüche eine tolle Wahl, um diese ansprechend zu gestalten und mit der richtigen Portion Humor zu versehen. Hier kann man immer auf diese zurückgreifen, wenn man als Brautpaar zeigen will, dass man die Heirat, trotz der gewichtigen Entscheidung für immer mit einander leben zu wollen, locker und unverkrampft angehen will. So zeigt man den Gästen auch, dass man sich von Herzen auf die Hochzeit freut und es sicher keine langweilige Feier werden wird, auf der alle nur dasitzen und hoffen, dass es bald vorbei sein möge. Mit einer so ansprechenden Einladung werden auch alle geladenen Gäste erscheinen, die es zeitlich irgendwie einrichten können, da sie sich sicher sein können, dass diese Hochzeit ein Erlebnis der unvergesslichen Art werden wird.

Auch während der Hochzeit kann man jederzeit zu lustigen Hochzeitssprüchen greifen, um die Stimmung aufzuheitern. Natürlich sollte dies nicht während der offiziellen Zeremonie in der Kirche oder auf dem Standesamt stattfinden, ab der Ankunft beim Hochzeitsempfang können aber gerne Gäste den einen oder anderen Spruch zum Besten geben, um die anderen Gäste zu belustigen. Bei den obligatorischen Hochzeitszeitungen und Gästebüchern liegt man ebenfalls nicht daneben, wenn man lustige Sprüche auswählt und sie auf den Schriftstücken verewigt. Sie sind schon allein deshalb keine schlechte Wahl, da sich das Brautpaar immer mit einem Lächeln an die Schreiber erinnern wird, wenn es die Zeitung oder auch das Gästebuch noch einmal durchliest. Sei es nun wenige Wochen oder sogar viele Jahre nach der Hochzeit. Mit amüsanten Sprüchen kann man seine Glückwünsche aussprechen und das Brautpaar herzlich zum Lachen bringen und ihnen eine unvergessliche Erinnerung mit auf den Weg in ihren neuen Lebensabschnitt geben.

Jeder kennt sicher auch die langweiligen Momente auf einer Hochzeitsfeier. Diese sind besonders häufig, wenn sich eine langatmige Rede an die vorherige anschließt und man das Gefühl hat, dass der Redeschwall dieser Menschen wohl nie ein Ende nimmt. Aber das muss definitiv nicht sein. Wer also vor hat auf der Hochzeit durch eine Rede zu glänzen, sollte hier auch lustige Phrasen einflechten, damit die Langweile keine Chance hat. In einem Vortrag kann man amüsante Sprüche dafür benutzen ein bisschen Lockerheit und Schwung in das Gesagte zu bringen. Zudem werden die Gäste dem Redner auch besser zuhören, wenn sie nicht schon nach den ersten Worten erkennen, dass es sich beim Gesagten nur um eine ernste Aufzählung von Ehepflichten handelt und dass die Liebe und die Zuneigung des Paares für einander gar nicht erwähnt wird.

Denn Liebe soll ja vor allem eins machen, nämlich glücklich und dazu gehört auch gemeinsames Lachen und Freude an der Zweisamkeit. Aber auch die ernsten Seiten der Ehe kann man mit den Sprüchen problemlos aus einer amüsanten Warte aus betrachten und mit ironischen Seitenhieben auf liebevolle Art und Weise aufs Korn nehmen.

Bei den obligatorischen Spielen, die eigentlich auf keiner Hochzeit fehlen, kann man mit lustigen Sprüchen übrigens auch zur Unterhaltung aller Beteiligten beitragen, da hier der Spaß an erster Stelle steht und man das Brautpaar, samt ihrer guten und schlechten Eigenschaften ein bisschen auf die Schippe nehmen kann. Zudem kann man mit den Sprüchen sicher sein, dass man die Lacher der Hochzeitsgesellschaft auf seiner Seite hat.

Einige Hochzeitssprüche

Diese Hochzeitssprüche sind wirklich sehr schön und werden dir hoffentlich gefallen.

  • Solange eine Frau mit Blumentöpfen nach ihrem Mann wirft, liebt sie ihn auch.
  • Sieh auf die Mutter bevor du dich mit der Tochter verlobst!
  • Richtig verheiratet ist der Mann erst, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.
  • Kein Wölkchen kann unser Glück mehr trüben. Wir heiraten heut weil wir uns lieben.
  • Vollkommene Ehefrau = Eine, die weiß, dass kein Mann vollkommen ist.
  • Glücklich verheiratet sind all diejenigen, die lieber nach Hause kommen, als fort zu gehen.
  • Eine Ehe eingehen heißt: Kleine Dinge aufgeben, um größere Werte zu besitzen.
  • Kein Wölkchen kann unser Glück mehr trüben, Wir heiraten heut weil wir uns lieben.

Lustige Hochzeitssprüche

Wer als Gast auf eine Hochzeit eingeladen ist, will natürlich eine gute Figur abgeben. Deshalb sagt man am besten sogleich zu, nachdem man die Einladung erhalten hat und sich sicher ist, dass man die Hochzeitsgesellschaft mit seiner Anwesenheit beehren möchte. Damit erleichtert man den Beiden die Planung ungemein, denn

je schneller die Gästeliste feststeht, desto stressfreier gestaltet sich die Organisation auf dem Standesamt, in der Kirche und natürlich auch beim Hochzeitsempfang. Wichtig ist als Gast auf einer Hochzeit zudem, dass man sich an den Dresscode hält. Wenn das Brautpaar also legere Kleidung wünscht oder gleich ein spezielles Motto gewählt hat, sollte man sich ohne Murren in die entsprechenden Kleider werfen. Falls kein besonderes Motto ausgerufen wurde, kleidet man sich im Normalfall elegant. Die Männer greifen also am besten zum Anzug und die Frauen zu einem schönen Kleid. Dabei sollte man aber immer bedenken, dass man den Beiden nicht die Show stehlen sollte, daher kleidet man sich bestenfalls dezent. Schließlich will man als Frau nicht, dass die Männer nur auf einen selbst schauen, da man ein sehr aufreizendes Dekollete hat oder einen Minirock trägt.Es gibt aber auch noch einige weitere Dinge zu beachten, wenn man als Gast auf eine Hochzeit geht. Man sollte einen Weg finden, um dem Brautpaar seine Glückwünsche zur Hochzeit zu überbringen. Hierfür hat man sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Man kann seine Glückwünsche auf eine schöne Karte schreiben, die man entweder gekauft oder selbst gebastelt hat. Der erste Weg ist natürlich der einfachere, da es eigentlich überall Glückwunschkarten für Hochzeiten kaufen kann. Persönlicher ist es, wenn man seine eigene Karte gestaltet, die es so sicher kein zweites Mal gibt. Das vermittelt dem Brautpaar dann das Gefühl, dass die Hochzeit auch für einen selbst ein großes Ereignis darstellt, für das man sich gerne auch ein wenig Mühe macht. Für eine selbstgemachte Karte braucht man eigentlich nur edles Papier und eine gute Idee, wie die Karte am Ende aussehen soll. Man kann auch gerne ein schönes Foto auf Karte kleben oder etwas Schönes zeichnen, um die Karte zu verschönern. Zudem gibt es im Bastelladen noch viele kleine Accessoires, die sich super für die Gestaltung der Karte eignen. Hier hat man die freie Auswahl und kann sich einfach für ein Design entscheiden, das einem zusagt. Es lohnt sich hierbei allerdings eine Art „Probekarte“ zu machen, auf dem man das Arrangement so lange verändern und überarbeiten kann, bis die Karte den eigenen Vorstellungen entspricht und das Design, dann auf die eigentliche Glückwunschkarte übertragen.

Nun bleibt nur noch die Frage, nämlich was man genau auf die Karte schreiben will. Generell bieten sich hierfür eine Vielzahl von unterschiedlichen Zeilen an. Es gibt allerhand Sprüche, Zitate und Gedichte, die speziell für diesen Anlass verfasst wurden. Heute möchten wir eine besondere Art von Sprüchen vorstellen, mit denen man die Karte und die zugehörigen Glückwünsche zu etwas ganz Besonderem macht. Mit lustigen Zeilen liegt man auf einer Hochzeit eigentlich nie daneben und bringt das Hochzeitspaar mit Sicherheit zum Lachen. Die witzigen Zeilen gibt es in vielen Varianten, wobei alle gleichermaßen geeignet sind, um dem Brautpaar eine Freude zu machen. Man kann die Sprüche deshalb auch genau an den Geschmack und die Charaktere der Beiden anpassen. Kurze lustige Sprüche haben den Vorteil, dass sie kurz und prägnant auf den Punkt bringen, was man ausdrücken möchte. Durch den aphoristischen Stil der Sprüche kann man so manchmal mehr sagen, als mit tausend Worten. Lustige Zitate von bekannten Persönlichkeiten sind ebenfalls eine tolle Wahl, wenn man das Brautpaar zum Schmunzeln bringen möchte. Sie enthalten meist amüsante Weisheiten über die Ehe und zeigen dem Brautpaar, dass man auch eine Heirat nicht immer nur von ihrer ernsten Seite aus betrachten muss. Sehr schön sind hier auch lustige Gedichte. Sie erzählen oftmals kleine Episoden einer Ehe und beschreiben auf komische Art und Weise, was sich im Laufe der ersten Ehejahre ändert, zeigen aber auch auf, dass dies nicht immer schlecht sein muss. Das Tolle an allen Zeilen ist die Tatsache, dass sie sich dem Thema Ehe auf lustige Art nähern und jedem, der die Verse liest oder hört den Tag verschönern. Und genau darum geht es bei einer Hochzeit, man soll Spaß haben und einen unvergesslichen Tag im Kreise der Hochzeitsgesellschaft verbringen.

Einzigartige Hochzeitssprüche

Wir haben dir hier noch einige ganz besonders schöne Hochzeitssprüche zusammen getragen, die du gerne verwenden kannst. Solltest du selbst tolle Sprüche kennen, so schicke sie uns doch ein. Wir freuen uns auf deine Vorschläge!

  • Was immer kommen mag, schön wird jeder Ehetag, wenn mit liebendem Vertrauen beide aufeinander schauen! Ich wünsche Euch zu diesem Tage ein langes Leben ohne Plage.
  • Viele Männer wären gern verheiratet, nur nicht vierundzwanzig Stunden täglich.
  • Du hast mein Herz gefangen und nun nimm gefälligst auch den Rest.
  • Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht.
  • Tipp: Erstellen und gestalten Sie einzigartige Hochzeitskarten – für den schönsten Tag im Leben.
  • Ehe – eine gerechte Einrichtung: die Frau muss jeden Tag das Essen kochen, und der Mann muss es jeden Tag essen.

Unser Hochzeits-ABC

Das Wort Hochzeit, wie wir es heute verwenden, hat eine sehr lange Begriffsgeschichte und wurde früher für jedes „Hohe Fest“ gebraucht. Solcherlei Hochzeiten gab es freilich recht viele, da hiermit alle weltlichen, sowie auch die Feste des Kirchenjahrs bezeichnet wurden. Erst mit dem Einsetzen des späten Mittelalters erfolgte ein Wandel in der Bedeutung des Begriffs und er wurde fortan exklusiv für die Bezeichnung der Heirat, beziehungsweise Eheschließung verwendet. Weil Hochzeitsfeiern also schon seit jeher zur Kultur des Menschen gehören gibt es natürlich auch sehr viel Wissenswertes über Hochzeitsbräuche und Rituale, welche mit diesem Fest verbunden sind, die wir nun in einem Hochzeits-ABC vorstellen wollen. Jedem Buchstaben ist ein Begriff gewidmet…

A= Aufgebot

Wer sich verlobt hat und heiraten will, kommt nicht umhin das Aufgebot zu bestellen. Früher wurde die Absicht zur Hochzeit durch einen Aushang öffentlich gemacht, um jedem Bürger die Möglichkeit zu geben seine Einwände gegen die Heirat vorzubringen. Solche lagen beispielsweise vor, wenn einer der Partner bereits durch eine Ehe gebunden war oder andere Eheverbote gebrochen wurden. Heute wird die Eheschließung nicht mehr öffentlich gemacht. Heiratswillige müssen bei einem Standesamt die amtliche Anerkennung der Ehe beantragen und vor der Hochzeit die nötigen Unterlagen einreichen, damit für den jeweiligen Standesbeamten nachzuvollziehen ist, dass kein Ehehindernis vorliegt. Bei der kirchlichen Heirat wird die Heirat übrigens nach wie vor der Kirchengemeinde angekündigt.

B= Brautstrauß

Dieser Hochzeitsbrauch hat ebenfalls eine sehr lange Tradition. Der Bräutigam ist laut diesem zuständig für die Besorgung des Brautstraußes und überreicht diesen vor der Kirche, beziehungsweise dem Standesamt an seine Braut. Bekannter ist in diesem Zusammenhang aber vor allem ein anderer Brauch, nämlich das Brautstraußwerfen. Hierbei versammeln sich alle Frauen, die noch unverheiratet sind, hinter der Braut. Diese wirft den Strauß anschließend über ihren Rücken und die glückliche Fängerin gilt fortan als nächste Braut der Runde. Dieser Brauch soll dem Brautpaar aber vor allem Glück bringen und zu einer gelungenen Hochzeit beitragen.

C= Chauffeur

Früher fuhr das Brautpaar meist in einer standesgemäßen Kutsche vor die Kirche und legte ihn ihr zudem die Strecke zwischen derselben und dem Ort der Hochzeitsfeierlichkeiten zurück. Heute hat es sich eingebürgert, dass diese Wege mit einer luxuriösen Karosse samt Chauffeur, dem modernen Pendant zum Kutscher, zurückgelegt werden. Damals wie heute sind die Fahrzeuge, in denen das Brautpaar am Tag ihrer Hochzeit von einem Ort zum anderen befördert wird, mit Blumen und Spruchbändern geschmückt. Zudem werden die Beiden heute meist von einem Autokorso begleitet, die durch lautes Hupen auf die Hochzeitsgesellschaft aufmerksam machen. Aber auch die altmodische Variante der Hochzeitskutsche wird auch heute noch gerne genutzt. Sie ist gerade bei solchen Paaren sehr beliebt, die ihre Hochzeit besonders romantisch gestalten wollen.

D= Dresscode

Die Heirat zweier sich liebender Menschen ist ein freudiges Ereignis für alle, weshalb man sich bei einer solchen auch entsprechend festlich kleidet. Da die Braut und der Bräutigam die Hauptprotagonisten der Feier sind, sollten sich die Beiden besonders in Schale werfen. Die Braut trägt hier meist ein edles Brautkleid in den Farben Champagner oder Weiß und der Bräutigam trägt einen feinen Anzug mit Weste und Krawatte. Auch die Gäste kleiden sich für dieses hohe Fest elegant. Heutzutage legen aber auch viele Brautpaare einen Dresscode fest und können sich auch für legere Kleidung oder gleich für ein entsprechendes Motto aussprechen. Generell gilt jedoch, dass man sich nicht zu leger und auch nicht zu aufreizend kleidet. Gerade die Damenwelt sollte immer darauf achten der Braut nicht die Show zu stehlen.

E= Entführung der Braut

Die Brautentführung ist ein kleiner Spaß, den die Freunde des Bräutigams zu dessen Leidwesen mit seiner Braut veranstalten. Diese wird von ihnen mitgenommen und der Bräutigam muss sie wiederfinden. Hierzu hinterlassen die Freunde ihrem Kumpel meist einige Hinweise, wo er zu suchen hat. Früher wurde die Entführung eher als eine Art Kneipentour verstanden, wobei der Bräutigam stets die Rechnung für die ganze Gruppe zu begleichen hatte. Heutzutage bleibt es wie gesagt meist bei nur einer Kneipe. Aber auch heute muss der Bräutigam etwas tun, um seine Liebste wieder auf die Hochzeitsfeier zu bringen. Seine Aufgaben sind hier durchaus vielfältig und hängen natürlich von den Entführern ab. Oftmals muss er eine lustige Darbietung zeigen oder auch Verpflichtungen für die Zukunft eingehen, damit er seine Braut auslösen kann.

F = Flitterwochen

Eine ausgedehnte Hochzeitsreise ist für nahezu alle deutschen Paare nach der Hochzeit ein Muss. Ursprünglich leitet sich das Wort Flitterwochen aber nicht von einer Reise her, sondern bezeichnet die erste Zeit nach der Heirat. In dieser Zeit wird nach alter Überzeugung besonders viel „gevlittert“. Das Wort „Flitterwochen“ leitet sich folglich aus dem Mittelhochdeutschen ab und bedeutet übersetzt so viel wie „liebkosen“ oder „kichern“. Es stand damals die erste Woche nach der Heirat, in der das Brautpaar sich überglücklich zeigt, dass man sich das JA-Wort gegeben hat und daher besonders zärtlich und liebevoll mit einander umgeht. Heute warten viele Paare aber eine Weile mit ihren Flitterwochen und gewöhnen sich erst in aller Ruhe an ihr neues Dasein als Ehepartner, bevor sie zu einer gemeinsamen Reise aufbrechen. Reiseziele gibt es unendlich viele, die Hauptsache dabei ist, dass das Paar sich gemeinsam für einen Ort entscheidet, damit beide die erste Reise als Ehepartner in vollen Zügen genießen können.

G = Geschenke

Zu einer gelungenen Hochzeit gehören natürlich tolle Geschenke für das Brautpaar. Schließlich will man sich als Gast zum einen für die Einladung bedanken, zum anderen will man dem Brautpaar aber auch eine Freude machen und ihren Hochzeitstag damit zum schönsten Tag überhaupt machen. Bei den Geschenken hat man eigentlich die freie Wahl. Denkbar ist alles, wichtig ist dabei nur, dass man ein Präsent überreicht, welches den Beiden gefällt. Meistens gibt es auch eine Geschenkeliste, die vom Brautpaar erstellt wird. Häufig wird aber auch Geld verschenkt, damit die Kosten für die Hochzeit auch bezahlbar sind. Eine Hochzeit kann nämlich ganz schön teuer werden und schließlich will man nicht, dass das Brautpaar sich durch die Feier finanziell ruiniert. Das Geld kann aber auch für die eine oder andere Anschaffung verwendet oder in die Hochzeitsreise investiert werden. Wer sich also entschließt einige Euro zu verschenken sollte aber darauf achten, dass man diese nicht nur in einen lieblosen Umschlag legt, denn auch Geldgeschenke sollten persönlich sein, weshalb man ruhig ein wenig Kreativität bei der Gestaltung des Geschenks zeigen sollte.

H = Hochzeitstorte

Schon in der Antike gab es bei Hochzeiten einen Kuchen, der groß genug war, damit alle Gäste der Hochzeitsgesellschaft ein Stück davon essen konnten. Über die Zeit geriet dieser Brauch in Vergessenheit und wurde erst im 19. Jahrhundert wiederbelebt. Seither gibt es bei den meisten Hochzeitsbuffets eine mehrstöckige Torte, die mit verschiedenen Motiven, wie zum Beispiel Rosen, Herzen oder Ähnlichem verziert sind, eben passend zum Thema Hochzeit. Die Hochzeitstorte bildet das Zentrum des Kuchenbuffets und wird im Verlauf der Feierlichkeiten vom Brautpaar selbst angeschnitten und verteilt. Beim Anschneiden der Hochzeitstorte entscheidet sich nach landläufiger Meinung, wer in der Ehe das Sagen hat, nämlich immer derjenige der Beiden, der die Hand beim gemeinsamen Anschnitt oben hat.

I = Imbiss

Zu einer gelungen Hochzeit gehört ein opulentes Festmahl, bei dem die Hochzeitsgesellschaft nach Herzenslust schlemmen kann. Hierzu gehört auch der eine oder andere kleine Imbiss. Einige Brautpaare lassen schon auf dem Sektempfang nach der Trauung kleine Snacks in Form von Fingerfood verteilen, um die Gäste bei Laune zu halten, bevor das große Hochzeitsmenü beginnt. Traditionell gibt es bei jeder Hochzeit aber auch einen Mitternachtsimbiss. Hier können alle, die immer noch nicht genug vom leckeren Essen haben, noch einmal ein paar Bissen zu sich nehmen, um möglichst lange feiern, lachen und tanzen zu können.

J = Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied ist für den Bräutigam und die Braut eine letzte Gelegenheit noch einmal richtig auf den Putz zu hauen und mit den Freunden um die Häuser zu ziehen. Dieser Event ist Vielen sehr wichtig und wir deshalb von langer Hand geplant. Die Organisation übernimmt hier meist der beste Freund oder die beste Freundin. Die Möglichkeiten, wie man diesen Abend gestalten kann sind sehr vielfältig. Eine großangelegte Kneipentour mit lustigen Spielchen und Aufgaben ist aber besonders beliebt und weitverbreitet. Für alle, die es so richtig krachen lassen wollen, ist auch ein Trip nach Las Vegas denkbar. Man kann den Junggesellenabschied aber auch ruhiger angehen und mit einem großen Grillfest begehen. Entscheidend ist eigentlich nur, dass man die Braut oder den Bräutigam in die Planung mit einbezieht und auf keinen Fall in eine kompromittierende Situation hinein manövrtiert.

Hochzeitssprüche

Nun noch einige schöne und ganz besondere Hochzeitssprüche, die nicht nur dir, sondern auch dem Brautpaar bestimmt sehr gut gefallen werden.

  • Was Ihr Euch ersehnt seit einiger Zeit, es wurde heute Wirklichkeit. Der schönste Traum, er wurde wahr, Ihr zwei seid jetzt ein Ehepaar.
  • Verstand und Witz kann leicht ergötzen, doch fesseln kann allein das Herz.
  • Im Grunde heiratet man nicht einen Menschen, sondern die Vorstellung, die man sich von einer Person macht. Daher ist das Aufregendste in einer Ehe, heraus zu finden, wer der Partner eigentlich ist.
  • Jeder sieht ein Stückchen Welt, gemeinsam sehen wir die ganze.

K = Kirchliche Trauung

Die kirchliche Trauung bezeichnet die eigentliche Hochzeitszeremonie, auf der sich die Braut und der Bräutigam vor Gottes Angesicht das Ja-Wort geben. Diese Zeremonie läuft stets nach einem festen christlichen Ritus ab, der sich seit Jahrhunderten nicht verändert hat. In manchen Ländern können die bürgerliche und die kirchliche Trauung unisono vollzogen werden, während die Ehe in Deutschland nur durch die Heirat in Beisein eines Standesbeamten rechtgültig wird. Daher heiraten viele Paare quasi zweimal, zuerst beim Standesamt und dann in der Kirche. Bei der kirchlichen Heirat ist es nach wie vor üblich, dass das Aufgebot zur Hochzeit vorher in der Kirchengemeinde öffentlich gemacht wird, sodass eventuelle Einwände gegen die Eheschließung ausgesprochen werden können, falls Ehehindernisse vorliegen.

L= Liebesheirat

Während die Ehe früher meist als Vernunftheirat oder Zweckehe geschlossen wurde, bei der es eher auf den sozialen Status und die Mitgift ankam, hat sich über die Zeit eine romantische Vorstellung der Ehe durchgesetzt. Sie wurde vor allem durch die Schriftsteller Jean- Jacques Rousseau und Friedrich Schlegel propagiert und fand nach und nach immer mehr Anhänger. Die meisten Menschen achten deshalb nicht nur auf den finanziellen Wohlstand des Partners und dessen sozialen Status, sondern heiraten aus Liebe. Die Zuneigung, welche Paare für einander empfinden ist schließlich etwas ganz Besonderes und Einzigartiges und folglich auch die beste Basis für eine glückliche Ehe, die ein ganzes Leben andauert. Vielleicht hat sich die Liebesheirat gerade deshalb durchgesetzt und zum vorherrschenden Ideal entwickelt.

M = Musik

Eine Heirat ohne Musik ist eigentlich undenkbar. Schon der altbekannte Hochzeitsmarsch beim Einzug des Brautpaares wird bei jeder Hochzeit eingespielt und ist ein langjähriger Brauch, der auf keine Hochzeit fehlen darf. Aber nicht nur in der Kirche oder auf dem Standesamt wird die Trauung musikalisch umrahmt. Denn nach dem Hochzeitsmenü geht es bei der Feier aufs Parkett. Der erste Tanz, auch Eröffnungstanz genannt, gehört immer dem Brautpaar. Erst danach sind auch die anderen Gäste der Hochzeitsgesellschaft angehalten das Tanzbein zu schwingen. Für die Beschallung mit Musik werden häufig Kapellen oder eine coole Band engagiert, die sich um die richtigen Töne kümmern. Heute werden aber auch oftmals DJs für eine Hochzeit gebucht. Sie sind im Programm meist ein wenig vielfältiger und spielen in den späteren Stunden auch gerne modernere Tanzmusik.

N = Nachnamen

Lange Zeit waren die Eheleute verpflichtet nach der Eheschließung einen gemeinsamen Namen zu tragen, genauer gesagt, den des Ehemanns. Über die Zeit hat diese gesellschaftliche Pflicht aber an Bedeutung verloren und das Eherecht wurde liberalisiert. Heute sollen Ehepaare zwar einen gemeinsamen Namen wählen, dies ist aber keine Pflicht. Zudem kann auch der Name der Ehefrau gewählt werden, wenn die Eheleute dies wünschen. Diejenigen Paare, welche vor der Heirat keine entsprechende Erklärung zu dieser Frage abgeben, behalten ihre Familiennamen bei. Auch wenn ein Doppelname nicht zum eigentlichen Ehenamen werden kann, so hat derjenige der Partner, der auf seinen Namen verzichtet doch das Recht, ihn im täglichen Leben zu gebrauchen. Denn dieser kann dem Ehenamen entweder voran-, oder auch nachgestellt werden.

P = Polterabend

Frei nach dem Motto „Scherben bringen Glück“ wird in Deutschland und anderen Ländern, wie zum Beispiel der Schweiz, am Abend vor der Hochzeit ein ganz besonderer Brauch vollzogen. Dieser ist schon sehr alt und stammt wahrscheinlich bereits aus vorchristlichen Zeiten, wobei der genaue Ursprung des Polterabends nicht geklärt ist. Das Zerschlagen von Steingut und Porzellan soll dem Brautpaar viel Glück für die bevorstehende Ehe und die Hochzeitszeremonie bringen. Dies ist aber nur der Fall, wenn das Brautpaar die entstandenen Scherben gemeinsam aufkehrt. Hier darf übrigens auf keinen Fall Glas zerschlagen werden, da dies als schlechtes Omen gilt. Beim Polterabend wird zudem nur der Termin bekannt gegeben und keine Gäste eingeladen. Somit können auch Menschen, die nicht auf der Hochzeit geladen sind am Polterabend teilnehmen und auf diesem Wege ihre Glückwünsche und Geschenke übermitteln. Daher ist auch die Kleidung bei einem Polterabend eher leger und es gibt nur eine kleine Verköstigung.

Q = Querelen

Natürlich kann es bei jeder Hochzeitsplanung zu Querelen, also kleineren Unstimmigkeiten bei der Hochzeitsplanung kommen. Menschen sind immer verschieden und so hat auch jeder bei der Planung für die Hochzeit eigene Vorstellung. Hier ist es entscheidend einen Kompromiss zu finden. Schließlich soll es ein ganz besonderer Tag für beide werden.

R = Rede

Gute Redner sind auf einer Hochzeit genau richtig, denn hier werden eigentlich immer Reden gehalten, in denen die Person dem Brautpaar aufs herzlichste zur Hochzeit gratuliert und ihnen Segenswünsche für ihr Eheleben mit auf den Weg gibt. Oftmals hält der Brautvater eine kleine Rede, aber auch andere Menschen können gerne das Wort ergreifen. Vorher sollte man allerdings mit dem Brautpaar oder dem Zeremonienmeister, der für den Zeitplan zuständig ist sprechen und fragen ob eine Rede gewünscht ist. Zudem sollte man die Rede möglichst kurz und prägnant formulieren, damit diese kurzweilig und amüsant ist. Ein paar Zitate oder Sprüche zum Thema Hochzeit und lustige Anekdoten aus dem Leben der Braut oder des Bräutigams dürfen natürlich nicht fehlen, sollten aber so gewählt werden, dass man niemanden pikiert.

S = Standesamt

An diesem Ort wird die Ehe formal besiegelt und bekommt einen verbindlichen Charakter. Hier muss auch das Aufgebot bestellt werden. Denn auch wenn die Absicht zur Heirat nicht mehr öffentlich gemacht wird, gibt es doch allerlei Dokumente, die für die Eheschließung eingereicht werden müssen. Dem Standesbeamten obliegt zudem die Aufgabe über mögliche Ehehindernisse zu befinden. Im Beisein desselben und der Trauzeugen wird in den Räumlichkeiten des Standesamt die Trauung vollzogen und die Ringe getauscht. Übrigens ist das Standesamt nicht nur für die Eheschließung zuständig. Auch wenn das Ehepaar Nachwuchs bekommt, stellt diese Behörde die notwendige Eintragung ins Geburtenregister und die Geburtsurkunde aus.

T= Trauzeugen

Traditionell werden für jede Trauung zwei Trauzeugen bestimmt. In der Regel wählt ein die Braut eine Person ihrer Wahl aus und der Bräutigam ebenso. Meistens sind dies Menschen, die den Beiden sehr nahe stehen und mit denen sie entweder Verwandtschaft oder eine langjährige Freundschaft verbindet. Früher war die Ernennung von Trauzeugen Pflicht, da die Heiratsurkunde sonst ungültig war. Mittlerweile gibt es diese Vorschrift nicht mehr, trotzdem kommt es äußerst selten vor, dass Brautpaare ohne Trauzeugen heiraten. Die Trauzeugen kümmern sich zudem meist um den Junggesellenabschied und helfen bei der Organisation der Hochzeit.

Ü = Überraschungen

Apropos Organisation: Wer eine Hochzeit plant, kann dies noch so gewissenhaft tun, trotzdem wird es immer die eine oder andere Überraschung geben. Von diesen darf man sich aber nicht aus der Fassung bringen lassen und sollte diese mit der richtigen Portion Humor sehen. Denn auch wenn Etwas schief geht, gibt es selten Grund zur Panik und man kann fast alles irgendwie ins Lot bringen. Außerdem müssen Überraschungen nicht zwingend negativer Natur sein. Hoffentlich wird das Brautpaar am ihrem Tag der Tage viele Male überrascht, wobei diese natürlich positiv sein sollten, sodass das Brautpaar sich noch lange Zeit an sie erinnert.

V = Verlobung

Die Verlobung ist ein Ereignis, das jeder Hochzeit vorausgeht. Nach einer gewissen Zeit, in der sie schon eine kleine Strecke auf dem Lebensweg gemeinsam zurückgelegt haben, entscheiden sich zwei Liebende den Schritt zur Heirat zu wagen und sich ewig an einander zu binden. Deshalb ist die Verlobung immer mit einem Heiratsantrag verbunden, der mit einem „Ja“ beantwortet werden muss. Traditionell fragt der Mann seine Frau ob sie ihn heiraten möchte, seit geraumer Zeit ist es aber auch kein Problem, wenn die Frau den Antrag macht. Hierfür lassen sich die meisten Menschen etwas ganz Besonderes einfallen, um das Herz des Partners endgültig für sich zu gewinnen. Vom romantischen Dinner bei Kerzenschein, bis zu Anträgen während eines Fallschirmsprungs ist hier alles dankbar. Hauptsache er wird angenommen, denn dann kann man eigentlich direkt mit der Planung der Hochzeit beginnen.

Y = Youngtimer

Da die traditionelle Hochzeitskutsche nicht mehr so häufig verwendet wird, müssen sich die meisten Paare nach einem passenden Gefährt für die Hochzeit umsehen. Hier fällt die Wahl meist auf Nobelkarossen oder gleich eine Limousine inklusive Chauffeur. Wer hier einen anderen Weg gehen und sich von der breiten Masse abheben will, kann sich aber auch für einen schicken Youngtimer oder gleich einen Oldtimer entscheiden. Schön geschmückt versprühen diese Autos einen ganz speziellen Charme und zeigen, dass das Brautpaar viel Geschmack hat. Die Fahrzeuge kann man bei Autovermietungen aussuchen und sie für den Hochzeitstag leihen. Sie sind natürlich nicht ganz billig, dafür bekommt man aber auch ein sehr besonderes Gefährt, das sich auf den Hochzeitsfoto zudem sehr gut in Szene setzen lässt.

Z = Zusagen

Dieser Punkt ist für die Gäste einer Hochzeit zu beachten. Wer eine Einladung erhält und sich entscheidet an der Feier teilzunehmen, sollte dem Brautpaar unbedingt bis zum genannten Termin zusagen. Das erleichtert ihnen die Organisation und die finanzielle Planung ungemein. Denn sobald die Gästeliste steht, können sie auch die Sitzordnung und andere Dinge in Angriff nehmen. Je früher solche Dinge erledigt sind, desto weniger Stress hat man im Vorfeld der Hochzeit, denn hier steht nun wirklich genug Arbeit an, damit die Hochzeit zu einem unvergesslichen Ereignis für alle Beteiligten wird. .

Ein Urlaub als Geschenk

Dass man im Leben so viel Gutes von anderen Menschen, wie zum Beispiel von seinen Freunden und seiner Familie, erfährt, ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. Um diesen Umstand entsprechend zu würdigen, sollte man sich deshalb hin und wieder eine Kleinigkeit einfallen lassen. Kleine Geschenke erhalten doch bekanntlich die Freundschaft. Was für Freundschaften gilt, ist natürlich auch was die Liebe angeht nicht verkehrt. Für alle, die im Moment auf der Suche nach einem Geschenk sind ist dieser Artikel. Denn kreative Geschenke sind gar nicht so einfach zu finden und erfordern meist ein bestimmtes Budget, sowie jede Menge Einfallsreichtum. Darum wollen wir euch einen Weg zeigen, der zwar auch Geld kostet, aber das Geschenk dafür auch zu etwas wirklich Einzigartigem macht. Vergleicht doch einfach einmal!

Eine Reise gefällig?

In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der gebuchten Reisen stetig zu, weshalb man den Deutschen neben dem Titel des Export-Weltmeisters auch den des Reise-Weltmeisters verleihen könnte. Dass immer mehr Menschen sich nach Ruhe und Erholung fernab der Heimat sehnen, verwundert kaum. Schließlich leben wir nicht gerade in einem sonnigen Paradies, in dem es das ganze Jahr hindurch angenehm warm ist. Andererseits haben wir auch jede Menge Stress. Der Alltag mit all seinen Verpflichtungen im Beruf, in der Schule oder der Universität lässt einen manchmal einfach nicht zur Ruhe kommen. Die Folge ist, dass sich viele Menschen ausgebrannt vorkommen, da all dies nach einer gewissen Zeit seinen Tribut fordert. Wenn man also auf der Suche nach einem Geschenk für seine Liebsten ist, gibt es eigentlich nichts Besseres als eine schöne Reise. Gerade wenn eine Person aus dem Freundes- oder Verwandtenkreis Geburtstag hat, ist man ohnehin auf immer wieder aufs Neue auf der Suche nach einem passenden Präsent. In diesem Fall kann man sich gleich mit anderen Menschen zusammenschließen und überlegen, wo man das Geburtstagskind hinschicken könnte. Auch wenn die Eltern bald ihre Goldene Hochzeit feiern, ist eine Reise die perfekte Wahl, um diese Tatsache gebührend zu würdigen. Für Paare sind gemeinsame Urlaube ebenfalls eine tolle Wahl. Hier hat man nämlich endlich einmal genug Zeit für einander und muss nicht ständig von einem Termin zum nächsten hetzen.

Wo soll es hingehen?

Egal, wem man nun eine Reise schenken möchte, das Wichtigste bleibt wohl die Auswahl eines geeigneten Reiseziels. Da auch hier jeder seine eigenen Vorlieben und Abneigungen hat, sollte man vorher gut überlegen, welches Ziel man wählt, denn sonst kann man mit seinem Geschenk schnell baden gehen, sei es auch noch so gut gemeint. Natürlich ist diese Frage auch von der Saison abhängig. Im Sommer bieten sich Reisen ins europäische Ausland, wie zum Beispiel nach Südeuropa geradezu an. Aus diesem Grund zählen die Mittelmeer-Länder, also Spanien, Italien, Griechenland oder auch Portugal zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen. Es müssen aber nicht immer die typischen Urlaube sein, bei denen man die meiste Zeit faul in der Sonne liegt und sich nur erhebt, um sich im Meer abzukühlen. Sehr beliebt sind auch Städtetrips in eine europäische Metropole. Wien, Berlin oder auch Rom sind hier nur einige Beispiele, die sich ohne viel Geld und auch bei einem knappen Zeitplan problemlos realisieren lassen. Hier hat man den Vorteil, dass man nicht so sehr vom Wetter abhängig ist. Man kann jederzeit Museen besuchen, shoppen gehen oder auch die lokale Küche genießen. Wenn man sich zudem in einem guten Hotel einmietet, kann man obendrein einen Wellness-Tag einlegen, der einen die Sorgen des Alltags mit Sicherheit vergessen lässt. Für alle Freunde des Wintersports empfiehlt sich ein Urlaub in einem der vielen Skigebiete in Deutschland, der Schweiz oder Österreich. Hier kann man beim Sport entspannen und abends beim Aprés-Ski einmal wieder so richtig abtanzen.

Reisen sind das perfekte Geschenk

Wie man den vorangegangenen Ausführungen entnehmen kann, sind Urlaube immer ein tolles Geschenk, egal für wen. Durch die Tatsache, dass jeder gerne reist, muss man eigentlich nur noch entscheiden, an welchen Ort man diesen Menschen schicken möchte und die Sache ist geritzt. Wenn man sich nicht sicher ist, welches Ziel dem Empfänger des Geschenks am besten zusagt ist es übrigens keine Schande einfach nachzufragen. Sicher wird die betreffende Person euch ein paar mögliche Ziele nennen, von denen ihr dann einfach eines aussuchen könnt.

Die beliebtesten Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche erfreuen sich auf Trauungen immer größerer Beliebtheit. Traditionelle, sowie etwas modernere Bräuche existieren heutzutage nebeneinander.

Viele Traditionen finden eine ausschließlich regionale Verbreitung, doch inzwischen finden sich auf vielen Hochzeiten Bräuche aus aller Welt. Kein Wunder, da es wohl der sehnlichste Wunsch eines jeden Paares ist, glücklich zu sein. Warum dann nicht dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen, beziehungsweise unnötiger Weise ein Risiko eingehen? Im Folgenden sollen die beliebtesten Hochzeitsbräuche im deutschsprachigen Raum vorgestellt werden.

Der Polterabend

Der Polterabend findet in aller Regel am Vorabend der standesamtlichen oder kirchlichen Hochzeit statt. Dieser wird meist von den Brauteltern ausgerichtet. Es wird nicht formell per Karte eingeladen, das angehende Brautpaar gibt lediglich den Termin bekannt. Der Polterabend bietet auch für diejenigen, die nicht an der eigentlichen Hochzeitsfeier teilnehmen können, eine Möglichkeit Geschenke zu übergeben oder auch ihre Glückwünsche auszusprechen. Den Höhepunkt der Feier stellt das Werfen und und Zerbrechen von Porzellan dar. Der Brauch am Polterabend Porzellan und Geschirr zu werfen lässt sich von dem Sprichwort „Scherben bringen Glück“ ableiten. Meist wird jedoch auch Steingut, das heißt Blumentöpfe, sowie Kermamikwaren, wie zum Beispiel Waschbecken, Fliesen, Toilettenschüsseln oder Tassen geworfen. Glas zu werfen sollte jedoch tunlichst vermieden werden, da dieses im unversehrten Zustand symbolisch für Glück steht, welches nicht zerstört werden sollte. Wird zum Beispiel ein Spiegel zerbrochen, bedeutet dies sieben Jahre Pech. Die Entsorgung der Scherben und das Aufräumen am selben Abend oder am Tag danach muss durch beide zukünftigen Ehepartner erfolgen und symbolisiert die Zusammengehörigkeit sowie gegenseitige Unterstützung.

Was soll die Braut am Hochzeitstag bei sich tragen?

Ein beliebter Brauch aus England stellt die Unterbringung vierer Gegenstände an der Kleidung der Braut dar. Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues sollen der Ehe und Partnerschaft Glück und Wohlstand schenken. Das Alte kann zum Beispiel einen Teil des Familienschmuckes darstellen. Somit zeigt die Braut ihre Verbundenheit mit der Familie. Zugleich symbolisiert das Alte die Vergangenheit der Braut. Das Neue kann das Brautkleid darstellen. Es steht für den neuen Lebensabschnitt der nun begonnen wird. Das Geliehene kann zum Beispiel ein Taschentuch der besten, bereits verheirateten Freundin der Braut sein. So kann das bereits vorhandene Eheglück auf die neugeschlossene Ehe abfärben. Schlussendlich steht das Blaue, etwa in Form eines blauen Strumpfbandes für die ewige Treue der Ehepartner.

Geld im Schuh

Die Braut kann an ihrem großen Tag in ihrem Brautschuh Geld verstecken. Ein kleines Geldstück, wie etwa ein Cent,genügt. Ebenso kann der Bräutigam eine Münze in seinen Schuh legen, jedoch gilt hier: je größer, desto besser. Durch diese Handlungen soll sichergestellt werden, dass das Brautpaar nie in Geldsorgen gerät.

Die Brautschuhe

Ein weit verbreiteter Brauch stellt das Sammeln von ein Cent Stücken zur Bezahlung der Brautschuhe dar. Viele Mädchen beginnen schon in jungen Jahren damit, diese Münzen zu sammeln um später damit ihre Brautschuhe zu kaufen. Auch dieser Brauch soll dafür sorgen, dass das zukünftige Ehepaar nie finanzielle Not erfahren muss. Gleichzeitig demonstriert die Braut hiermit ihre Sparsamkeit.

Die Blumenkinder

Eine weitere beliebte Tradition stellen die Blumenkinder dar. Diese ebnen dem Brautpaar durch streuen von beispielsweise Rosenblättern den Weg aus und in die Kirche beziehungsweise das Standesamt. Bei diesem Hochzeitsbrauch handelt es sich um eine uralte, heidnische Überlieferung. Mit diesem Ritual soll die Fruchtbarkeitsgöttin angelockt und gnädig gestimmt werden. Somit soll erreicht werden, dass das Brautpaar möglichst bald mit vielen Kindern gesegnet wird.

Die Brautjungfern

Durch die dem Brautkleid ähnlichen Kleider der Brautjungfern sollen böse Geister, welche dem Brautpaar schaden wollen, verwirrt werden. Von der eigentlichen Braut wird somit abgelenkt und kein böser Blick oder ähnliches kann sie treffen. Traditionell sollten die Brautjungfern unverheiratete junge Frauen sein. Meist bieten sich hier die besten Freundinnen der Braut an. Sowie die meisten der Hochzeitsbräuche stammt auch dieser, der Brautjungfern, aus dem Mittelalter. Eine ähnliche Funktion nimmt der Brautführer, welcher vom Bräutigam ablenkt, ein.

Reis werfen

Dieser ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammende Brauch erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Der Reis, welcher auch als Symbol der Fruchtbarkeit gilt, soll dem zukünftigen Brautpaar Glück bescheren.

Den Brautstrauß werfen

Auf nahezu jeder Hochzeit wird gegen Ende der Feierlichkeiten der Brautstrauß geworfen. Alle unverheirateten weiblichen Gäste der Hochzeit stellen sich in einer Gruppe auf und die Braut wirft ihren Brautstrauß rückwärts, blind in die Menge. Derjenigen, die den Brautstrauß fängt wird prophezeit, die nächste Braut zu sein. Derselbe Brauch existiert auch für die männlichen unverheirateten Gäste, hier wirft der Bräutigam das Strumpfband der Braut in die Menge. Oft werden beide Bräuche hintereinander ausgeführt.

Die Brautentführung

Kommen wir nun zu einem weiteren beliebteren Brauch, der gerade in ländlichem Raum nach wie vor auf keiner Hochzeit fehlen darf. Auch dieser geht auf eine mittelalterliche Tradition zurück, nämlich das Recht der ersten Nacht. Meist entführen die besten Freunde des Bräutigams dessen Braut unbemerkt von der Hochzeitsfeier und ziehen mit dieser von Kneipe zu Kneipe. Oft dauert es nicht lang bis der Brautraub vom Bräutigam bemerkt wird und dieser beginnt sich auf die Suche nach seiner Angetrauten zu machen. Falls er es nicht zeitnah bemerkt, muss er zur Strafe den Hochzeitstanz mit einem Besen, anstatt mit seiner Braut vollziehen. Beliebt ist heutzutage oft eine Art Schnitzeljagd, bei der die Entführer kleine Hinweise hinterlassen um es dem Bräutigam einfach zu machen. Dieser muss jedoch in jeder Kneipe für die Getränke der Entführer und Braut aufkommen. Die Entführung endet meist an einem besonderen Ort an welchem der Bräutigam spätestens jetzt seine Braut durch das Bewältigen einer Aufgabe oder ähnlichem auslösen kann.

Gemeinsames Anschneiden der Hochzeitstorte

Eine weitere schöne Tradition ist das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte durch das Brautpaar. Es geht nun darum wie das Messer von den Ehepartnern gehalten wird. Die Tradition besagt, dass derjenige welcher beim Anschneiden die Hand oben auf der Hand des Partners hat, wird auch in der Ehe der Ranghöhere sein und das Sagen haben. Hier kann nun ein regelrechter kleiner Kampf entstehen, denn meist will keiner der Ehepartner den kürzeren ziehen und sich vor versammelter Hochzeitsgesellschaft die Blöße geben. Sehr traditionsbewusste Frauen halten ihre Hand meist absichtlich unten, um dem Mann als klassisches Familienoberhaupt ihre Treue und ihr Vertrauen in ihn zu signalisieren.

Hochzeitsmandeln

In Italien, Frankreich, Griechenland und vielen anderen Länder ist es längst Brauch bei besonderen Festen wie Hochzeit und Taufe, fünf Mandeln an die Gäste zu verschenken. Auch hier wird dies immer beliebter. Der Brauch, den Gästen zur Hochzeit oder Taufe gezuckerte Mandeln zu schenken, geht auf die Zeiten des Sonnenkönigs Ludwig XIV zurück. Die ursprüngliche Bonbonschachtel wurde einst an Höfen überreicht, meist in wertvollen Aufbewahrungsgefäßen aus Gold, Silber oder Kristall. Das gewöhnliche Volk behalf sich mit preiswerteren Verpackungen und so schnitt man oft den restlichen Tüll des Brautkleides in Stücke und verpackte die Mandeln darin, reich verziert mit Schleifen und Blumen. Mandeln stehen zudem als Symbol für das Leben. Denn das Leben kann sowohl süß, als auch bitter sein. Der Zuckerguss steht für den Wunsch, das Brautpaar möge mehr süße als bittere Zeiten erleben. Jede Hochzeitsmandel repräsentiert einen bestimmten Wunsch, der an das Hochzeitspaar gerichtet wird: Gesundheit, Wohlstand, Glück, Fruchtbarkeit und ein langes Leben.

Die Braut über die Schwelle tragen

Nachdem das Brautpaar die Hochzeitsfeier verlassen hat und im gemeinsamen Zuhause angekommen ist, gebietet es die Tradition, dass der Bräutigam die Braut über die Hausschwelle trägt. Somit wird sichergestellt, dass kein böser Geist die Braut auch nur berühren kann. Das Glück bleibt im gemeinsamen Haus und alle Geister die etwas schlechtes für das Brautpaar bedeuten könnten werden auf ewig ausgesperrt. Die Realität sieht jedoch oft ein bisschen anders aus: meist sind Braut und Bräutigam einfach zu müde um dieses schöne und traditionsreiche Ritual zu vollziehen.

Die Hochzeitsfotos

Wunderschöne Hochzeitsfotos sind eine tolle Erinnerung fürs Leben. Gerade deswegen sollte man sich im Vorfeld einige Gedanken über diese machen, um den schönsten Tag im Leben genau so wunderbar festzuhalten, wie er auch in Wirklichkeit war. Wie schnell verging die Hochzeit und noch immer erinnert man sich voller Freude an diesen romantischen Augenblick des Lebens. Damit diese Erinnerungen auch für die Nachwelt festgehalten werden, engagieren viele Brautpaare einen professionellen Fotografen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für die perfekten Hochzeitsfotografien?

Beliebt ist natürlich der Zeitpunkt unmittelbar vor oder nach der Trauung. Doch auch das einige Wochen nach der Trauung gebuchte Shooting erfreut sich großer Beliebtheit. Beide Varianten bieten einige Vor- und Nachteile, so ist vielleicht die Vorfreude beziehungsweise das Strahlen des Brautpaares kurz vor oder nach der Hochzeitszeremonie ersichtlicher, jedoch muss die Hochzeitsgesellschaft hier eventuell mit Wartezeiten rechnen und das, meist etwas zeitaufwändige, Shooting kann eine zusätzliche Belastung für das Brautpaar bedeuten. Allerdings muss sich die Braut hier keine Gedanken über Make up und Frisur machen, da sie bereits frisiert und geschminkt ist.

Das einige Wochen nach der Trauung gebuchte Shooting bietet den Vorteil, entspannt und ohne Zeitdruck alle Optionen zu planen und durchzuführen und auch eventuell eine etwas weiter entfernte, spezielle Location, wie etwa ein Schloss, aufzusuchen. Bei Outdoor Shootings kann genau auf perfekte Wetterverhältnisse geachtet werden. Zudem sollte man sich im Vorfeld intensiv und in Ruhe mit dem Fotografen beraten, wie genau die perfekten Hochzeitsfotos aussehen sollen. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Vielleicht steht die Hochzeit unter einem bestimmten Motto das auch in den Bildern, durch eine passende Kulisse oder Accessoires, wieder aufgegriffen werden soll. Von klassisch, über natürlich, bis modern und flippig- erlaubt ist alles was gefällt und zum Brautpaar passt. Hier ist es vielleicht besonders schön die Vorgeschichte des Brautpaares oder gemeinsame Hobbies aufzugreifen, so können vollkommen individuelle Hochzeitsfotos entstehen. Ob Paar, Gruppen oder Familienfotos, wichtig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden und darauf zu achten, dass die Chemie zwischen Fotograf und Brautpaar stimmt, denn auch der Fotograf möchte sich eventuell künstlerisch verwirklichen und seine eigenen Ideen umsetzen. Auf jeden Fall sollte auch besprochen werden, wie lange der Fotograf an der Feier teilnimmt, beziehungsweise, ob er bereits in der Kirche oder dem Standesamt dabei ist. Hier muss natürlich mit einem entsprechend höheren Honorar gerechnet werden.

Eine weitere, eventuell kostengünstigere Variante ist, einfach einen Freund, bestenfalls einen passionierten Hobbyfotografen, zu fragen, ob er oder sie nicht Lust hätte den großen Tag in Form von Fotos für die Ewigkeit festzuhalten. Auch hier sollten im Vorfeld alle Vorstellungen intensiv besprochen werden, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Natürlich verfügt ein Hobbyfotograf nicht über alle technischen und professionellen Möglichkeiten, über die ein ausgebildeter Fotograf verfügt, jedoch können auch so wirklich einzigartige und persönliche Bilder entstehen.

Eine schöne Idee ist es auch der Hochzeitsgesellschaft ein paar Accessoires zur Verfügung zu stellen, wie etwa einen Bilderrahmen, Hüte oder ähnliches und diese dann einzeln zu fotografieren. Dies stellt auch eine schöne Erinnerung für die Hochzeitsgäste dar, welche mitgenommen oder später per Post verschickt werden können. Gerade durch diese Accessoires kann ein eventuelles Motto oder Thema schön erneut aufgegriffen werden. Eine weitere besonders kreative Idee ist es, der Hochzeitsgesellschaft Einwegkameras zur Verfügung zu stellen. So entstehen vielleicht einige besonders schöne, einzigartige Schnappschüsse. Auch Gäste, die keine eigene Kamera mitgebracht haben können so ein paar Bilder knipsen. Es bietet sich an, alle Fotografien der Gäste zu sammeln, zu teilen und die besten herauszusuchen. All diese wunderschönen Erinnerungsfotos kommen wohl am besten in einem Hochzeitsalbum zur Geltung, dieses bietet einen angemessenen Rahmen und kann immer wieder angesehen werden.

Hochzeitssprüche

  • Die Sonne kann nicht ohne Schein und der Mensch nicht ohne Liebe sein!
  • Liebende Eheleute können sich tausend Dinge sagen, ohne dabei auch nur ein Wort zu sprechen.
  • Entschließt sich ein Mann zur Heirat, ist das vielleicht der letzte Entschluss, den er selbst fassen konnte.
  • Zu Eurer Hochzeit wünschen wir, dass Ihr jeden Tag so intensiv nutzt, als wäre es der Letzte. Seit dabei aber so unbeschwert und glücklich, als wäre es der Erste.
  • Eine glückliche Ehe besteht darin sich zu verzeihen, sich gegenseitig geheiratet zu haben.

 

 

Die kirchliche Trauung

In Deutschland kommt man nicht umhin sich offiziell vor einem Standesbeamten das Ja-Wort zu geben, wenn man als Paar den Bund fürs Leben schließen möchte. Trotzdem gehört für viele angehende Eheleute eine kirchliche Trauung mit dazu, da sie sich ohne Gottes Segen nicht als richtiges Ehepaar ansehen können. Zum einen rührt das daher, dass die kirchliche Trauung eine jahrhundertealte Tradition darstellt, welcher sich nach

wie vor viele Menschen verpflichtet fühlen. Zum anderen gibt es auch in Deutschland noch immer viele gläubige Christen, welche ihre Ehe auch vor Gott bezeugen möchten. Eine kirchliche Heirat ist aber vor allem auch romantisch und macht die Heirat dadurch noch schöner, weshalb man sagen kann, dass eine Trauung am Altar das Hochzeitszeremoniell erst komplett macht.

Wer sich als Paar entscheidet sein Ehegelöbnis auch vor Gott auszusprechen, sollte einige Dinge beachten, die nun näher beleuchtet werden sollen. Auf jeden Fall gilt es sich rechtzeitig um einen Termin zu bemühen, da die warmen Monate von Mai bis September als Hochzeitssaison gelten, in der die Pfarrer oftmals viel zu tun haben, da die meisten Paare in dieser Zeit heiraten möchten. Den Termin für die kirchliche Trauung kann dann entweder am gleichen Tag sein, wie die Heirat auf dem Standesamt. Es bietet sich aber auch an die beiden Ereignisse auf mehrere Tage zu verteilen. Beides hat Vor- und Nachteile. Bei einem einheitlichen Termin hat man auch die weitgereisten Gäste bei beiden Festivitäten beisammen, aber natürlich auch einen sehr engen Zeitplan und vor allem einen sehr langen Tag, bei dem man als Brautpaar dann auch gerne mal 24 Stunden am Stück auf den Beinen ist. Eine Aufteilung lockert den Zeitplan auf, hat aber den Nachteil, dass sich die Gäste eben zweimal Zeit nehmen müssen, um beide Zeremonien zu besuchen.

Rund um das Thema kirchliche Trauung gibt es aber natürlich noch mehr zu beachten, als die Wahl eines passenden Termins. Vielmehr gibt es, je nach Konfession, erhebliche Unterschiede im Ablauf der Trauung, aber auch was die Voraussetzungen angeht, die erfüllt sein müssen, damit man überhaupt von einem Geistlichen getraut wird. Dies betrifft vor allem solche Eheleute, die keiner einheitlichen Konfession angehören. Keine Sorge, auch gemischt-konfessionelle Paare erhalten problemlos den Segen eines Pfarrers, allerdings stellen die Kirchengemeinden einige Bedingungen an die Eheleute.

Die katholische Kirche traut Paare, die unterschiedlichen Konfessionen angehören nur, wenn zumindest einer der Eheleute auch katholisch ist. Wenn zum Beispiel ein Partner katholisch und der andere evangelisch ist, muss sich der letztere verpflichten, dass Kinder bejahrt werden und diese katholisch erzogen werden. Zudem muss man erklären, dass die Ehe als unauflöslich betrachtet wird. Es gibt hier aber auch noch andere Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit ein Pfarrer den Segen über das Brautpaar sprechen kann. Falls ein Ehepartner bereits kirchlich getraut wurde, besteht kaum eine Chance auf eine erneute Trauung. Zudem muss ein Katholik getauft und gefirmt sein, um als Mitglied der Kirche zu gelten und somit ein Recht auf eine katholische Trauung zu haben. Diese Dinge können aber im Zweifelsfall auch nachgeholt werden.

Die evangelische Kirche löst das „Problem“ unterschiedlicher Konfessionen anders als die Katholiken. Ist ein Partner katholisch, so muss sich dieser ein Dokument beschaffen, welches bezeugt, dass die katholische Kirche in die Heirat einwilligt. Dies ist aber kein Grund zur Sorge, da solche von den jeweiligen Pfarrämtern ausgestellt werden. Eigentlich gilt auch hier, dass eine Ehe nicht geschieden werden darf. Anders als in der katholischen Kirche hat ein evangelischer Pfarrer aber einen gewissen Spielraum und kann daher selbst entscheiden, ob er Eheleute traut, von denen einer oder gar beide bereits verheiratet waren. Auch hier muss zumindest ein Partner getauft und konfirmiert sein, um der Kirchengemeinde anzugehören und heiraten zu können.

Entscheidet man sich für keine Konfession, heiratet man eben ökumenisch. Bei einer solchen Trauung sind dann Pfarrer beider Konfessionen anwesend, welche die Zeremonie gemeinsam durchführen. Dazu meldet man sich aber zuerst bei der Kirche, in der man die Trauung abhalten möchte. Dieser Pfarrer, egal ob nun evangelisch oder katholisch, ist in diesem Fall der Hauptverantwortliche für die Trauungszeremonie. Diese Art zu heiraten bietet natürlich den Vorteil, dass keiner der Eheleute auf seine Konfession „verzichten“ und sich der anderen Kirche gegenüber zu irgendetwas verpflichten muss und wird daher immer beliebter.

Hochzeitssprüche

Auch bei der Trauung können schöne Hochzeitssprüche für eine romantische und hochzeitliche Stimmung sorgen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Denkst du an ein Jahr, säe ein Samenkorn. Denkst du an ein Jahrzehnt, pflanze einen Baum. Denkst du an ein Jahrhundert, erziehe einen Menschen.
  • Heirate einen Verwandten! Wenn es schief geht, bleibt es wenigstens in der Familie.
  • Ringe sehn heut lieblich aus, morgen werden Fesseln draus.
  • Es ist das Ziel jeder Frau, den Mann zu dem zu machen, was er vor der Hochzeit zu sein behauptet hatte.
  • Heirat ist… Geiselnahme unter Mitwirkung des Staates.
  • Ehe – ein viel zu interessantes Experiment, um es nur einmal zu versuchen.
  • Entschließt sich ein Mann zur Heirat, ist das vielleicht der letzte Entschluss, den er selbst fassen konnte.
  • Ohne meine Frau wäre die Ehe unerträglich.

Alles rund ums Standesamt

Ohne Standesamt- keine Trauung. Zumindest im Deutschland hat man keine Möglichkeit sich ums Standesamt zu drücken. Jedes Paar muss sich vor einem Standesamten trauen lassen und natürlich die rechtlichen Bestimmungen erfüllen, damit die Ehe auch rechtlich bindend und gültig ist. Trotzdem heißt das nicht, dass die standesamtliche Trauung eine rein bürokratische Angelegenheit darstellt. Auch hier kann man eine romantische Zeremonie organisieren und eine schöne Trauung inklusive Eheversprechen und Musik mit seinen Liebsten genießen. Was alles zu beachten ist, wenn es um das Thema Standesamt geht, soll im Folgenden näher beleuchtet werden, damit hier auch wirklich nichts schief gehen kann und beide Eheleute, sowie alle Gäste sich noch lange an diesen Moment erinnern werden.

Bei der Wahl des Standesamts ist man als Paar völlig frei, jedoch gibt es eine Fülle von Dokumenten, die rechtzeitig vorliegen müssen. Welche das genau sind, erfährt man beim jeweiligen Standesamt. Diese haben oftmals auch Checklisten, welche Dokumente vorliegen müssen, damit der Hochzeit nichts im Wege steht. Am besten ist es, wenn man sich bereits vor der Bestellung des Aufgebots an die Arbeit macht und alles Nötige beschafft. Wenn beide Partner deutsch sind und dauerhaft in Deutschland wohnen, ist das alles eigentlich kein Problem, für eine Heirat mit Ausländern müssen dagegen noch einige weitere beglaubigte Schriftstücke eingeholt werden, was leider oftmals mühsam, zeitaufwendig und teuer sein kann. Hat man diese alle eingereicht und das Aufgebot bestellt, muss man die Trauung innerhalb eines halben Jahres vollziehen, da dieses sonst erlischt. Mittlerweile braucht man übrigens keine Zeugen mehr, um zu heiraten, jedoch ist es immer noch weit verbreitet, dass die Eheschließung durch zwei nahestehende Menschen bezeugt wird.

Früher war das Namensrecht eine klare Angelegenheit. Denn lange Zeit war es rechtlich so geregelt, dass die Braut den Namen ihres Bräutigams annimmt und dementsprechend auch alle Kinder diesen Namen tragen werden. Heute hat sich die rechtliche Lage bezüglich des Namens, den die Eheleute nach der Hochzeit führen geändert und das Namensrecht ist nun sehr neutral ausgerichtet. Seit 1994 sieht die Regelung wie folgt aus. Eheleute können frei wählen, ob sie einen gemeinsamen Ehenamen führen wollen oder nicht. Hierbei ist es im Falle eines gemeinsamen Namens unerheblich, welchen Namen man führen möchte. Der Mann kann problemlos auch den Namen der Frau annehmen, wenn er dies wünscht. Einer der Partner kann sich zudem für einen Doppelnamen entscheiden, falls die Eheleute nicht den gleichen Namen tragen; Frau Meier-Meier ginge also nicht. Dann muss der andere Partner seinen Namen allerdings behalten, welcher fortan als Familienname geführt wird. Gemeinsame Kinder erhalten folglich den Familiennamen. Bereits existierende Doppelnamen dürfen nach der Neuregelung beibehalten werden. Mittlerweile kann das Paar auch einfach die jeweiligen Geburtsnamen behalten, da, wie bereits oben erwähnt, keine Verpflichtung zu einem gemeinsamen Namen mehr besteht.

Der Ablauf der Trauung wird im Bestfall genau mit dem jeweiligen Standesbeamten abgesprochen. Denn hier besteht viel Raum für Individualität und Kreativität seitens der Brautleute. Damit die Zeremonie zu einer unvergesslichen Angelegenheit wird, sollte man bei der standesamtlichen Trauung für eine gute Organisation sorgen. Auch, wenn diese nicht so lange dauert, wie eine kirchliche Zeremonie, kann vieles sehr persönlich gestalten. Dies betrifft vor allem das Eheversprechen, aber auch die musikalische Untermalung. Denkbar ist hier der klassische Hocheitswalzer, aber auch Lieder, die das Paar verbinden, können zur gegebenen Zeit eingespielt werden. Auf Wunsch kann man den Raum im Standesamt natürlich auch nach eigenem Geschmack ausschmücken. Man muss sich auch nicht zwangsläufig in den Räumen des Standesamts das Ja-Wort geben. Auf Anfrage ist es eigentlich möglich überall zu heiraten. Wer sich also in einer besonderen Location trauen lassen möchte, kann dies in Absprache mit dem Standesbeamten problemlos machen.

Wer sich zudem kirchlich trauen lassen möchte, um sein Eheversprechen auch vor Gott und der Kirche zu geloben, muss übrigens vorher bereits auf dem Standesamt gewesen sein. Denn ohne eine offizielle und rechtsgültige Eheschließung durch einen Standesbeamten, wird man keinen Geistlichen finden, der eine Trauzeremonie durchführt. Dies sollte man im Vorfeld beachten und die Termine entsprechend planen, was aber kein Problem darstellen sollte. Entweder man legt beide Trauungen auf einen Termin oder man geht an einem Tag mit den engsten Verwandten aufs Standesamt und feiert die kirchliche Trauung inklusive Hochzeitsempfang an einem anderen Tag.

Tolle Hochzeitssprüche

Auf dem Standesamt oder auf der Hochzeitskarte machen sich Hochzeitssprüche immer besonders gut. Wir haben deshalb eine kleine Auswahl getroffen.

  • Bräute tragen weiß, als Zeichen der Freude. Warum tragen Männer aber einen schwarzen Anzug?
  • Die meisten Frauen wählen ihr Nachthemd mit mehr Verstand als ihren Mann.
  • Als Junggeselle ist der Mann ein Pfau, als Bräutigam ein Löwe – und als Verheirateter ein Esel.
  • Zu stark geschminkt und zu wenig bekleidet – das ist bei Frauen immer ein Zeichen von Verzweiflung.
  • Schöner, wenn man noch ein paar mehr kennt.
  • Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht. Die Ehe ist ein Zweikampf, der mit Ringen anfängt.
  • Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.

Die Zeit nach der Heirat

In der Zeit vor der Hochzeit ist die Vorfreude groß, denn man als Brautpaar darum weiß, dass die Hochzeit ein unvergessliches Ereignis werden wird, an das man sich ein Leben lang erinnern wird. Natürlich hängt der Himmel in dieser Zeit voller Geigen und man ist überglücklich, dass man dem geliebten Partner bald das Ja-Wort geben kann. Während der Hochzeitsvorbereitungen kann es hin und wieder zu kleinen Spannungen kommen, durch die Anspannung aber selbstverständlich sind. Nachdem man dann die

Trauung vollzogen und mit einem rauschenden Empfang gefeiert hat, gehen die meisten Paare erst einmal auf Hochzeitsreise und lassen es sich hier so richtig gut gehen. Aber spätestens, wenn die Reise vorbei ist und man sich wieder in den Alltag einfinden muss, ob die Liebe wirklich ewig andauern wird. Denn für viele kommt nach der Hochzeit häufig ein kleines Tief und man beginnt zu zweifeln, ob die Entscheidung zu heiraten wirklich die richtige war. Dieses Phänomen betrifft häufig die Braut und wird deshalb in den USA auch „post bridal depression“ genannt. Aber was kann man als Brautpaar machen, um diesem Phänomen zu entgehen? Wie kann man die Liebe jung halten, sodass diese auch nach vielen Jahren noch eine wahre Freude und ein unumstößlicher Halt für die Ehepartner ist? So viel vorne weg: Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

Die Hochzeit ist ein großes Projekt, auf das man sich lange freut und in das man viel Zeit und Mühe investiert. Aus diesem Grund ist es ganz normal, dass man sich nach dem Trubel erst einmal wieder im „normalen Leben“ und dessen Pflichten zurecht finden muss. Das oben genannte Phänomen tritt nämlich nicht nur nach Hochzeiten auf. Viele Menschen fallen nach großen Ereignissen erst einmal in ein Loch, so zum Beispiel nach Abitur, Studienabschluss oder anderen Projekten, in denen man komplett aufging. Ist dieses gemeinsame Projekt erst beendet, entsteht manchmal also ein gewisser Leerlauf, der aber nicht von Dauer sein muss. Nun gilt es also sich ein neues Projekt zu suchen, an dem man gemeinsam arbeiten kann. Und genau hier machen die meisten Paare einen entscheidenden Fehler. Wenn sich die Eheleute getrennt von einander an neue Aufgaben machen, ist eine Entfremdung vorprogrammiert. Vielmehr sollte das neue Projekt „Unsere Ehe“ heißen und man sollte sich gemeinsame Ziele stecken, die man verwirklichen möchte. Nun ist es an der Zeit die gemeinsamen Wünsche und Unternehmungen in die Tat umzusetzen, über die man in der romantischen Stimmung vor und während der Hochzeit gesprochen hat. Denn auch nach der Hochzeit muss man an der gemeinsamen Beziehung arbeiten und vor allem miteinander leben.

Wenn eine gewisse Anspannung in der Luft liegt, wenn die Hochzeit vorbei ist, liegt das häufig auch daran, dass die vermeintliche Traumhochzeit vom Brautpaar nicht als solche empfunden wurde. Da man diesen Tag bis ins kleinste Detail geplant und nichts dem Zufall überlassen hat, sind die Erwartungen an die Hochzeit teilweise auch schlichtweg überzogen. Hier gilt es also die Erwartungen ein wenig zurückzuschrauben und zu versuchen, auch diesen Tag mit einer gewissen Lockerheit zu begehen. Wichtig ist hierbei also vor allem, dass die Brautleute ihren Tag genießen können. Ein zu enger Tagesplan und ein zu großes Maß an Perfektionismus ist dabei sehr abträglich. Gerade das Brautpaar sollte also versuchen den Tag so zu planen, dass man nicht von einem Ort zum anderen hetzt. Wenn man zum Beispiel bereit ist, Arbeit an andere zu übergeben oder die Hochzeit auf zwei Tage zu splitten, hat man häufig mehr Zeit und kann alles ein wenig gelassener angehen. Dies kommt einem dann auch nach der Hochzeit sehr zugute.

Ein weiterer Punkt für die Unzufriedenheit einiger frisch getrauter Paare ist auch die finanzielle Realität, die das Brautpaar einholt, wenn das Budget für die Hochzeit überzogen wurde. Wer hier nicht genau kalkuliert hat, steht am Ende der Hochzeit vor einem Berg an Rechnungen, die beglichen werden müssen. Dann kommt es schnell dazu, dass man sich gegenseitig Vorwürfe macht. Natürlich ist ein Start mit Schulden keine gute Grundlage für ein Leben zu zweit. Trotzdem sollte man hier versuchen, die Suppe auch gemeinsam auszulöffeln, wenn das Kind erst in der Brunnen gefallen ist. Besser ist es allerdings die Finanzplanung bei der Hochzeit ernst zu nehmen, damit dieser Fall erst gar nicht eintritt.

Hochzeitssprüche

Die Zeit nach der Hochzeit ist nicht immer sehr einfach. So kann die romantische Stimmung auch sehr schnell verfliegen. Schöne Hochzeitssprüche können dabei helfen die Gefühle füreinander wach zu halten. Viel Freude mit dieser Auswahl an Sprüchen.

  • Ich werde mich von meiner Freundin trennen. Sie behandelt mich wie einen Hund. Sie will, dass ich treu bin!
  • Ehe – das Bündnis zweier Menschen, von denen einer sich niemals an Geburtstage zu erinnern vermag und der andere sie nie vergisst.
  • Das Geheimnis der langen Ehe? Ganz einfach: Man muss nur die richtige Frau finden und alt genug werden.
  • Ein Junggeselle ist ein Mann, dem zum Glück die Frau fehlt.
  • In einer Ehe ist immer dann alles in Ordnung, wenn man ohne schlechtes Gewissen einen Papagei kaufen kann.
  • Wer eine unglückliche Ehe in Alkohol ertränken will, handelt töricht, denn Alkohol konserviert.
  • Viele, von denen man glaubt, sie seien schon gestorben, sind bloß verheiratet.

Das Hochzeitsvideo

Viele Brautpaare wünschen sich zusätzlich zu den Hochzeitsbildern eine noch lebendigere Erinnerung an den schönsten Tag ihres Lebens. Das Hochzeitsvideo bietet die besondere Möglichkeit einzigartige Augenblicke, wie zum Beispiel die Reden auf der Hochzeitsfeier oder die gesamte Trauungszeremonie festzuhalten. Auch können mit einem Video die schönsten Momente der Hochzeitsplanung und Vorbereitung gefilmt werden.

Der Zauber der Verwandlung der Angebeteten zur Braut durch den Besuch beim Friseur und einer Visagistin wird so auch für den Bräutigam ersichtlich.

Manche Filme reichen sogar bis zum Moment der Verlobung zurück. Auf jeden Fall sollte im Vorfeld der Umfang des ganz besonderen Filmes besprochen werden. Auch über die vom Brautpaar gewünschte Qualität sollte nachgedacht werden. Bei der Planung und Durchführung des Videodrehs stellen sich ganz ähnliche Fragen wie zuvor bei den Hochzeitsfotografien. Profifilmteam oder Amateur ist hier ganz von Budget und Geschmack abhängig. Bei der Wahl eines Freundes, welcher die schönsten Augenblicke mit einem Camcorder festhält sollte bedacht werden, dass im Falle einer Enttäuschung seitens des Brautpaares, das misslungene Hochzeitsvideo eine Freundschaft sehr belasten kann. Schließlich legt das Paar eine große Verantwortung in die Hände eines befreundeten Amateurfilmers.

Ein professionelles Filmteam verfügt über eine entsprechende Kameraausstattung und kann somit qualitativ eventuell höhere Aufnahmen erzielen. Jedoch muss gerade bei einem Film der das Brautpaar an seinem kompletten Freudentag begleitet, eine entsprechende Aufwandsentschädigung bedacht werden. Der Einsatz von professionellem Equipment und mehreren Videografen mit Assistenten fordert ein entsprechendes Budget. Es sollte jedoch vor allem darauf geachtet werden, dass kein allzu großes Equipment verwendet wird, welches vom Brautpaar und dem eigentlichen Geschehen abzulenken droht. Der Videograf sollte zu keinem Zeitpunkt im Mittelpunkt stehen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auch über die gewünschte Tonqualität sollte nachgedacht werden. Um eine hochqualitative Aufnahme zu erzielen ist es vonnöten die Redner beziehungsweise das Brautpaar mit Tonabnehmern und Mikrophonen auszustatten. So sollte man sich gut überlegen ob der Hochzeitsfilm ein eventuell den ganzen Tag störendes Kabel am Körper rechtfertigt und ob es einem diese zusätzliche Belastung wert ist.

Eine schöne Idee ist es, anstatt des Gästebuches, eine Art Videogästebuch zu drehen. Hier kann jeder Gast seine Glückwünsche und Gedanken direkt an das Brautpaar übermitteln und somit kann eine Erinnerung für die Ewigkeit geschaffen werden. Auch hier können, falls die Feierlichkeit unter einem bestimmten Motto oder Thema stattfindet gewisse passende Accessoires eingesetzt werden. Die Hochzeitsgesellschaft kann sich nach Lust und Laune kreativ austoben. Es können auch Witze erzählt oder kleine Szenen aus dem Leben des Brautpaares nachgestellt oder parodiert werden.

Falls das Brautpaar zum Beispiel aus finanziellen Gründen auf ein Hochzeitsvideo verzichtet hat, ist es als Verwandter oder guter Freund des Paares einen Gedanken wert, selbst, so gut es eben geht, einen kleinen Hochzeitsfilm zu drehen und diesen später als ganz persönliches Hochzeitspräsent zu überreichen. Somit können einzigartige Erinnerungen lebendig aus Sicht eines Gastes festgehalten werden und das Brautpaar kann die Feier später aus einer anderen Perspektive erneut erleben.

Die Hochzeitsmusik

Ob in der Kirche, im Standesamt, bei einem Sektempfang nach der Trauung oder auf der anschließenden Hochzeitsfeier, erst die richtige musikalische Untermalung lässt die gesamte Hochzeit zu einem unvergesslichen

Erlebnis für alle Beteiligten werden. Wie schon Victor Hugo wusste: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Heiraten ohne Musik ist vollkommen undenkbar. Doch zugegeben, die Wahl der richtigen Musik ist nicht immer einfach. Bei der standesamtlichen Trauung braucht man eigentlich nur wenige Lieder aussuchen, die man in einem geeigneten Moment abspielen kann. Mit etwas Glück steht hier vielleicht ein CD-Spieler zur Verfügung, sodass man sich selbst nur um das Mitbringen der Songs auf CD kümmern muss. Doch im Falle einer kirchlichen Trauung gilt es zudem die passende Musik zum Ein- und Auszug des Brautpaares auszuwählen. Auch in die tatsächliche Zeremonie können Lieblings- oder bedeutungsvolle Lieder des Brautpaares integriert werden. Vielleicht gibt es ein bestimmtes Musikstück zu dem sich die Brautleute das erste Mal geküsst haben? Soll ein Orgelspieler engagiert werden, eine Sängerin, ein ganzer Chor, oder doch lieber das klassische Streichquartett? Beliebt ist sowohl zum Ein- als auch zum Auszug des Brautpaares einerseits der Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy, aber auch das Brautlied aus Lohengrin von Richard Wagner. Manche Brautpaare entscheiden sich für beide Musikstücke, eines zum Ein- das andere beim Auszug aus der Kirche. Erlaubt ist alles was gefällt, jedoch empfiehlt es sich sicherlich einige Musikstücke mit Bedeutung und solche, die dem Anlass angemessen sind, auszuwählen.

Zentral ist auch die Frage nach der musikalischen Untermalung der anschließenden Feierlichkeiten. Hier kann zwischen Alleinunterhalter, einer Band oder einem DJ entschieden werden. Live ist natürlich am schönsten und ein entsprechender Musiker ist auch schnell gefunden dank Internet, Tageszeitung oder auf Empfehlung eines befreundeten Paares. Jede dieser Varianten bietet ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile, sodass vor allem nach Geschmack und finanziellen Mitteln ausgewählt werden muss. So braucht der DJ mit seinem Mischpult erheblich weniger Platz, als die Band mit ihren Instrumenten. Auch muss bei dem DJ nur eine Person bezahlt werden, bei einer Band mehrere Musiker. Doch eine Band kann mit mobilen Instrumenten, wie zum Beispiel einer Gitarre, die Gäste schon bei dem Sektempfang draußen begrüßen und die einzelnen Gruppen willkommen heißen. Zudem können die Bandmitglieder am Tag der Hochzeit als Moderatoren fungieren, die durch den Tag führen und die Gäste persönlich mit einbeziehen.
Während ein DJ auch bei ausgefallenen Musikwünschen absolut flexibel ist, kann die Band dafür Gäste bei spontanen Gesangseinlagen musikalisch begleiten. Brautpaare mit einem kleineren Budget überlegen sich häufig einen Freund als DJ zu engagieren. Jedoch lastet somit eine große Verantwortung auf den Schultern dieses Freundes. Zudem ist er nun vorrangig nicht mehr Gast sondern für die passende Musik zuständig, und es muss wohl überlegt sein ob man dies einem guten Freund wirklich zumuten möchte. Um Misstöne zu vermeiden, sollte allerdings zuvor einmal Probegehört werden, bevor die Künstler engagiert werden. Natürlich kann auch selbst eine Playlist für den schönsten Tag des Lebens erstellt werden. Diese Wahl bedingt zwar einen gewissen zeitlichen Aufwand, lohnt sich aber auf jeden Fall. Benötigt werden im Prinzip dreierlei Arten von Musik. Während des Essens ist diskrete Hintergrundmusik angebracht. Moderne Instrumentalstücke, leise Songs oder klassische Konzerte eignen sich ausgezeichnet als musikalische Untermalung des Essens und können später beispielsweise auch Tanzpausen füllen.

Zudem sollten die verschiedenen Geschmäcker der Hochzeitsgesellschaft berücksichtigt werden. Beispielsweise möchte die Großmutter der Braut sicher nicht den ganzen Abend mit Techno-Musik beschallt werden. Das heißt aber nicht, dass stattdessen Schlager gespielt werden muss- der Kniff ist hier, die Musik laut genug für Tanzwillige und gleichzeitig leise genug, um dennoch eine gepflegte Unterhaltung zu führen, zu spielen. Auch Abwechslung scheint hier ein Zauberwort zu sein. So ist für jeden Geschmack das Passende dabei und das Tanzbein kann geschwungen werden. Überwiegt die Jugend, sollte sich der Marschfox eher zurückhalten. Samba, Reggae, Rock’n’Roll, Foxtrott, Cha-Cha-Cha, dazwischen Schmusesongs und natürlich der obligatorische Wiener Walzer – so sieht die gelungene Mischung aus. Überhaupt ist der Wiener Walzer als Brauttanz unverzichtbar. Schunkelmusik dient als Erholungsphasen für müde Tänzer und bringt neue Energie und Schwung in die Feier und spätestens, wenn alle bei einem Lied mitsingen können, ist jedes gefürchtete Partytief schnell überwunden.

Süße Hochzeitssprüche

  • Jeder sieht ein Stückchen Welt, gemeinsam sehen wir die ganze.
  • Das gemeinsame Glück zweier Menschen ist nichts anderes als zwei kleine, nebeneinander geritzte Striche in die Unendlichkeit.
  • Eine Ehe eingehen heißt: kleine Dinge aufgeben, um größere Werte zu besitzen.
  • Viele Männer wären gern verheiratet, nur nicht vierundzwanzig Stunden täglich.
  • Die Ehe ist die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann…
  • Kein Wölkchen kann unser Glück mehr trüben. Wir heiraten heut, weil wir uns lieben.
  • Lieber öfter glücklich als einmal verheiratet.
  • Jede Mutter hofft, dass ihre Tochter einen besseren Mann bekommt als sie selber.
  • Heiraten heißt: seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.

Das perfekte Hochzeitsmenü

Was wäre eine Hochzeit ohne das perfekte Menü? Das Hochzeitsmenü bildet den Hauptbestandteil und sicherlich das Highlight einer jeden Hochzeitsfeier. Von dessen Gelingen hängt auch die Stimmung der gesamten Hochzeitsgesellschaft ab. Was gibt es schlimmeres als enttäuschte, unzufriedene und hungrige Gäste und ein dadurch missmutiges Brautpaar? So gilt es einige wichtige Punkte rund um das Menü im Vorfeld zu planen und zu bedenken, sodass eine gute Stimmung und Zufriedenheit auf allen Seiten der Hochzeitsgesellschaft garantiert ist. Aus diesem Grund sollte sich das Brautpaar bereits lange Zeit vor der Hochzeit einige Gedanken machen, in welcher Form und wie das Menü serviert werden soll.

Als oberste Regel ist zu beachten keine Hektik auszustrahlen. Um gegebenenfalls Wartezeiten zu überbrücken bietet es sich an in der ausgewählten Location zunächst einen Aperitif zu sich zu nehmen und anzubieten. So kann entspannt gewartet werden, bis auch der letzte Gast schließlich eingetroffen ist.

Es bestehen mehrere Optionen je nachdem in welcher Lokalität und in welchem Umfang die Feier schließlich stattfindet. Findet die Hochzeitsfeier in einem Restaurant, ganz gemütlich zu Hause oder in einem zusätzlich angemieteten Festsaal statt? Viele Restaurants bieten einen großen Festsaal innerhalb ihrer Räumlichkeiten an. Sie verfügen über professionelles Personal, sowie Küche und sind erprobt in der Zusammenstellung eines perfekten Hochzeitsmenüs. Zu beachten ist auch, dass manche Locations ausschließlich mit einem bestimmten Caterer zusammenarbeiten. Die Feierlichkeit im Heim des Brautpaares auszurichten ist zwar persönlicher und bestimmt gemütlicher, doch nicht jeder verfügt über entsprechend Platz und Möglichkeiten Gäste zu bewirten.

Außerdem stellt sich die Frage nach der Art und Weise der Ausrichtung des Menüs. Hier bestehen die Möglichkeiten selbst zu kochen, einen Catering Service zu beauftragen oder eben direkt in einem Restaurant zu feiern und zu speisen. Ist ein klassisches serviertes Gänge Menü oder ein reichhaltiges Buffet zu bevorzugen? Hier scheiden sich nun die Geister. Viele Brautpaare empfinden das servierte Menü als eleganter und stressfreier. Gerade bei einer engen Anordnung der Tische empfiehlt es sich, sich für die Variante des servierten Menüs durch Fachpersonal zu entscheiden. So müssen die Gäste nicht aufstehen, jeder Gast erhält sein Essen beinahe gleichzeitig und es kommt zu keinen Verzögerungen an dessen Ende ein kaltes Essen wartet. Der Küchenchef kann die Speisen ansprechend anrichten und Gespräche müssen nicht unterbrochen werden. Diese Variante muss jedoch genau geplant und eventuelle Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten und Vegetarismus bestimmter Gäste müssen berücksichtigt werden. Als Faustregeln gilt hier: nie sollten zwei Speisen mit identischer Farbe oder mit gleichen Bestandteilen direkt hintereinander serviert werden. Einen besonderen Bestandteil des Hochzeitsmenüs bildet in vielen Regionen die Hochzeitssuppe. Ob klassisch oder modern raffiniert, es lohnt sich sicherlich darüber nachzudenken, ob dieses traditionelle Gericht Bestandteil des Hochzeitsmenüs sein soll.

Ein Buffet bietet den klaren Vorteil der Vielfalt. Jeder kann selbst entscheiden, was er essen möchte und sich mehrmals bedienen. Da Frauen zumeist lieber bei den Vorspeisen zugreifen, Männer sich jedoch lieber an Fleisch und Beilage bedienen, findet hier jeder was ihm am meisten zusagt. Auch Vegetarier finden hier bestimmt Etwas. Buffets können selbst zusammengestellt werden, indem jeder Gast etwas dazu beisteuert oder durch einen professionellen Caterer ausgerichtet werden. Es besteht auch die Möglichkeit der Mischformen, bei denen zum Beispiel das Vorspeisen und Hauptgang Buffet durch einen Catering Service geliefert werden, das Dessert Buffet jedoch von den Gästen und dem Brautpaar selbst ausgerichtet wird. Ein weiterer Vorteil der Anrichtungsweise des Buffets kann sein, dass die Stimmung allgemein aufgelockert wird. Die Tischordnung wird aufgehoben, die Gäste können sich frei im Raum bewegen und so kommen vielleicht bisher Unbekannte in interessante Gespräche.

Wichtig ist auch, sich im Vorfeld Gedanken über die Getränke zu machen. Alkoholfreie Getränke sollten immer ausreichend zur Verfügung stehen. Zudem muss das Brautpaar sich überlegen, ob es eine Pauschale für alkoholische Getränke verlangen möchte, und wer diese serviert. Gibt es eine Bar oder werden Getränke durch geschultes Personal an die Tische gebracht? Man sollte sich auf jeden Fall im Vorfeld informieren, ob und wann Reden durch Trauzeugen, Verwandte und Freunde geplant sind. So können diese zwischen den einzelnen Gängen gehalten werden. So wird das Essen weder kalt, noch wird der Redner wird durch klapperndes Geschirr des Kellners gestört. Zu späterer Stunde und zunehmendem Alkoholkonsum empfiehlt es sich nochmal eine Kleinigkeit wie eine Mitternachtssuppe oder eine Käseplatte anzubieten, weshalb ein kleiner Mitternachtssnack eigentlich bei jeder Hochzeit obligatorisch ist.

Die Hochzeitsdekoration

Ob in der Kirche, im Festsaal oder auch bei einer Gartenhochzeit- erst die richtige Dekoration zaubert das perfekte Ambiente, welches die Hochzeit unvergesslich werden lässt.

Auch mit wenigen Accessoires lassen sich zunächst unscheinbare Räumlichkeiten oder Orte individuell verschönern. Blumen zählen hier zu den beliebtesten Dekorationsartikeln, diese müssen jedoch nicht immer von einem Floristen bereitgestellt werden. Mit ein wenig Kreativität und Geschick lässt sich viel Dekoration selbst herstellen. Unzählige Baumärkte, Bastelshops und Webseiten bieten eine umfangreiche Auswahl an Do-it-yourself Anleitungen und Material für den schönsten Tag des Lebens.

Der Festsaal

Bei der Dekoration und Gestaltung eines Festsaales sollte man sich zunächst überlegen ob die Feier unter einem bestimmen Motto oder Thema stattfindet und die Dekoration auf dieses abstimmen. Die, auf ein gemeinsamen Hobbies oder die Vorgeschichte des Brautpaares abgestimmte, Dekoration ist besonders individuell und einfallsreich. Weiß, die klassische Hochzeitsfarbe, ist hier natürlich oft dominierend. Es bietet sich somit an, zum Standard-Weiß der Tischdecken einen zusätzlichen Farbton, je nach Geschmack und Thema, auszuwählen welcher nun in verschiedenen Farbabstufungen in das Raumkonzept eingearbeitet werden kann. Doch auch Farbenfrohe Hochzeitsdekoration und Accessoires werden immer beliebter und liegen voll im Trend. Leichte, transparente Stoffe bieten sich besonders zur Gestaltung eines Saales an. Mit diesen können Säulen umwickelt, Vorhänge mit einer Schleife zusammengebunden, Stuhlhussen gestaltet, oder einfach als zusätzliche Tischdecke genutzt werden. Auch Teelichter oder Kerzen in einem passenden Ständer und Farbton können sehr stimmungsvoll auf Gäste und Brautpaar wirken. Auch Luftballons, ob einfarbig oder mit einem passenden Schriftzug wie etwa die Namen des Brautpaares, eignen sich gut um das Ambiente aufzulockern.

Tischdekoration

Die Tischdekoration zählt zu den elementaren Dekorationselementen einer Hochzeit. Je nach Geschmack kann hier aus diversen Varianten ausgewählt werden. Auch hier empfiehlt es sich, sollte die Hochzeitsfeier unter einem bestimmten Motto stattfinden, nach diesem auch die Tischdekoration auszurichten. Neben der klassischen weißen Tischdecke kann hier auch schön mit Platzdecken, auch in Farbe, gearbeitet werden. Essentiell ist hier ein Center Piece, das Herzstück der Tafel welches etwa das Thema zentral darstellt und aufgreift. Ein Blumengesteck oder ein kleiner Topf mit Bepflanzung könnten sich hier besonders gut eignen. Um dieses kann nun nach Herzenslust und Geschmack herum dekoriert werden. Streuelemente wie kleine Glassteine in verschiedenen Farben, Konfetti in Herzchenform oder Rosenblätter finden sich im Handel in unzähligen Varianten und können geschmackvoll um das Center Piece drapiert werden. Als zusätzliche Tischdekorationselemente wirken Kerzen und Teelichter besonders zu späterer Stunde sehr stimmungsvoll und anregend. Doch Vorsicht: wie so oft gilt auch hier der Grundsatz dass weniger manchmal mehr sein kann. Zudem sollte die Dekoration so sein, dass sie die Gäste beim Essen oder einer Unterhaltung nicht behindert und somit an ihrem angestammten Platz stehen bleiben kann. Desweiteren sollte auf eine allgemeine Harmonie der Dekoration und des Ambientes geachtet werden.

Ein weiteres zentrales Element der Tischdekoration stellen die Platzkärtchen dar. Wobei hier nicht immer ein tatsächliches „Kärtchen“ gemeint sein muss. Wieder einmal sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Lebkuchenherzen, Gipsfiguren, Luftballons oder persönliche CDs mit entsprechendem Namensschriftzug, welche gleichzeitig als Gastgeschenk mitgenommen werden können, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Autodekoration

Was wäre eine Hochzeit ohne den obligatorischen, hupenden Autokorso und das auffällig geschmückte Brautauto? Schließlich soll nun alle Welt, auch schon von weitem, vom Glück des Brautpaares erfahren. Bei der Dekoration des Brautautos ist alles erlaubt was gefällt. Am beliebtesten ist hier ein Blumenschmuck von einem Floristen. Es bestehen jedoch mehrere Möglichkeiten das Brautauto mit Blumen zu schmücken wie etwa mit einem Kranz oder einem aufwendigen Gesteck. Besonders schön wirkt der Blumenschmuck jedoch, wenn er auf die Blumen des Brautstraußes, der Tischgestecke oder der Kirchendekoration abgestimmt ist. Einigen Blumen und Pflanzen werden besondere Bedeutungen zugeschrieben, somit kann auch hier mit einem Thema, welches die komplette Hochzeitsfeier bestimmt, gearbeitet werden. Auch die klassische amerikanische Variante des „Just married“ Schriftzuges und scheppernden Blechdosen am Heck des Brautautos erfreut sich immer größerer Beliebtheit und zieht zusätzlich alle Aufmerksamkeit auf sich. Doch auch Stofftiere, Luftballons oder einfach zu handhabende Fahnen, nach Geschmack und Stil des Brautpaares, liegen voll im Trend. Essentiell sind natürlich auch Antennenfähnchen für die Hochzeitsgesellschaft- diese dienen vornehmlich als Erkennungsmerkmal und sind gleichzeitig eine schöne Erinnerung an die gelungene Feier eines Verwandten oder Freundes. Auch hier muss nicht tief in die Tasche gegriffen werden- Antennenfähnchen lassen sich mit etwas Geduld auch leicht selber herstellen.

Hochzeitssprüche

Auch mit besonderen Hochzeitssprüchen kann man ganz verschiedene Dekorationsarten verfeinern. Wir haben deshalb schöne Sprüche zur Hochzeit für dich herausgesucht:

  • Die Liebe ist wie eine Brücke, die jeden Tag, von beiden Seiten aus neu gebaut werden muss.
  • Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss, am besten von beiden Seiten.
  • Schöner, wenn man noch ein paar mehr kennt.
  • In einer Ehe ist immer dann alles in Ordnung, wenn man ohne schlechtes Gewissen einen Papagei kaufen kann.
  • Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand – und wie wäre der möglich ohne Liebe?
  • Die Frau weint vor der Hochzeit, der Mann weint später.
  • Heute stellt Ihr die Weichen für ein gemeinsames Leben. Möge es Euch auch in Zukunft gelingen, an Eurem Fahrplan festzuhalten.

Die Hochzeitszeitung

Als Gast auf einer Hochzeit ohne Geschenk zu erscheinen ist ein wahres No-Go. Wenn sich hier nicht aus einer Geschenke-Liste bedienen kann, stellt sich hier aber leider immer die Frage, was man dem Brautpaar schenken könnte. Ein tolles Präsent muss aber nicht immer etwas Teures sein, das man irgendwo kaufen kann. Viel schöner und persönlicher sind hier selbst gemachte Geschenke, wie zum Beispiel eine Hochzeitszeitung. Diese ganz besondere Zeitungsausgabe gibt es mittlerweile bei vielen Hochzeiten zu bestaunen, kein Wunder, denn dieses Extrablatt ist wirklich eine tolle Sache und sollte daher auch auf keinem gelungenen Hochzeitsempfang fehlen. Natürlich sind die Braut und der Bräutigam die Hauptprotagonisten, weshalb sie und ihr Werdegang hier aufs Genaueste unter die Lupe genommen werden. Dies kann auf ganz unterschiedliche Arten geschehen, sollte aber vor allem eines sein- unterhaltend und amüsant.

Da das Hauptthema das Brautpaar ist, sind diese beiden bei der Erstellung der Zeitung natürlich nicht mit von der Partie. Wer sich also dafür entscheidet eine Hochzeitszeitung zu gestalten, muss sich zwangsläufig nach Verstärkung umsehen. Deshalb gilt es sich zuerst mit Freunden und Verwandten der beiden zusammen zu setzen und gemeinsame Ideen für das Projekt zu sammeln. Sind diese erst in ausreichender Form vorhanden, kann man sich an die eigentliche Arbeit machen und die Aufgaben verteilen. Es gibt viel zu tun, da man gewisse Dinge recherchieren und organisieren muss. Zudem will die Zeitung auch mit Texten oder Bildercollagen gefüllt werden, was ein wenig Geschick, gestalterische Fähigkeiten und vor allem Zeit benötigt. Am besten beginnt man folglich schon einige Monate vor der Hochzeit mit der Arbeit, damit es beim „Veröffentlichungstermin“ keine böse Überraschung gibt, weil die Zeitung noch nicht fertig ist.

Beim ersten Treffen des Redaktionsteams sollte man sich zuerst Gedanken über das Layout machen, bevor man damit beginnt die Zeitung mit Leben zu füllen. Hierbei kann man sich am Layout von gewöhnlichen Tageszeitungen und Zeitschriften orientieren, in denen die Seiten und die Artikel selbst in mehreren Spalten angeordnet sind. Zudem ist zu klären, ob man alles digital am Computer macht oder, ob man lieber mit einer Vorlage arbeitet, auf der man die Texte und Bilder einklebt. Generell sollte am Ende eine vollständige Zeitung entstehen, die man anschließend beliebig ob vervielfältigt, dies kann man entweder selbst in Angriff nehmen, oder eine Druckerei engagieren.

Um die Zeitung interessant und lesenswert zu gestalten, sollte sich diese als lustiger Mix aus Bildern, Texten und anderen Dokumenten präsentieren. Auf keinen Fall fehlen dürfen Bilder des Brautpaars. Mit ihnen kann man einen amüsanten Lebenslauf illustrieren, der den Werdegang der beiden von der Wiege bis zur Hochzeit im Detail und auf unterhaltsame Weise nachzeichnet. Deshalb sollte man hier Bilder aus allen Altersstufen und Lebenslagen organisieren. Ebenfalls wichtig sind Bilder von Verwandten und Freunden, aber auch von Haustieren und anderen Dingen, die für das Brautpaar und ihr Leben von Bedeutung sind. Der Lebenslauf ist aber natürlich nicht alles, was in der Zeitung steht. Schön zu lesen ist immer auch die gemeinsame Liebesgeschichte der zwei. Hier eignet es sich ein getrenntes Interview zu machen und beide unabhängig voneinander zu befragen- so bekommt man sicherlich einen schönen Einblick und die Leser erfahren, wie die beiden sich kennengelernt, wo das erste Date stattfand und so weiter. Familienstammbäume finden sich ebenfalls sehr häufig in Hochzeitszeitungen, da so gezeigt werden kann, woher die Braut und der Bräutigam stammen. Ferner kann auch lustige Aussagen ehemaliger Lehrer über das Brautpaar abdrucken, erzählen was sie beruflich machen, ihre Hobbies auf die Schippe nehmen und vieles mehr. Hier ist der Kreativität des Redaktionsteams keine Grenze gesetzt und eigentlich alles erlaubt, was das Brautpaar nicht bloßstellt oder schlichtweg langweilig ist.

Die Hochzeitszeitung ist aber nicht nur zur Unterhaltung gedacht. Sie eignet sich auch sehr gut, um über den Ablauf der Hochzeit zu informieren. Deshalb ziert die ersten Seiten meist auch ein Abschnitt auf dem genannt wird, an welchem Termin und an welchem Ort standesamtlich und eventuell kirchlich geheiratet wird. Auch die Menüfolge lässt sich in diesen Abschnitt integrieren, wodurch alle Gäste dann wirklich bestens informiert werden. Am Schluss einer jeden Hochzeitszeitung darf die Vorstellung des Redaktionsteams auf keinen Fall fehlen. Sie sind die Macher hinter dieser tollen Erinnerung und haben hier jede Menge Zeit und mitunter auch die eine oder andere schlaflose Nacht geopfert, was natürlich entsprechend gewürdigt werden soll.

Noch einige Hochzeitssprüche

Auch in der Hochzeitszeitung machen sich Hochzeitssprüche immer sehr schön. Einige der schönsten Sprüche haben wir hier aufgelistet:

  • Zusammen durch die Welt zu gehen ist schöner, als allein zu stehen. Und sich darauf das Wort zu geben ist wohl das Schönste im Leben.
  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet.
  • Richtig verheiratet ist erst der Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.
  • Männer heiraten aus Faulheit, Frauen aus Neugier.

Andere Länder – andere Sitten

Dass Hochzeiten traditionsbehaftete Angelegenheiten sind ist wahrlich kein Geheimnis. In allen Kulturen, Nationen und Regionen finden sich unzählige verschiedene Bräuche und Traditionen, die eigentlich bei jeder Trauung vollzogen und beachtet werden. Eigentlich werden die kulturellen Unterschiede beim Thema Hochzeit erst besonders deutlich, denn bei keiner anderen Zeremonie finden sich in der Art und Weise, wie diese begangen wird solch große Unterschiede. Frei nach dem Motto „Andere Länder, andere Sitten“ soll dieser Artikel darüber informieren, wie in anderen Ländern geheiratet wird und welche Sitten in den ausgewählten Nationen herrschen. Da die Welt natürlich viel zu groß ist, um hier alle von ihnen zu beleuchten, kann dies hier nur im kleinen Maßstab geschehen. Interessant wird diese kleine Weltreise aber allemal, da eine Hochzeit überall auf der Welt ein großes Ereignis ist, das alle Beteiligten unvergesslich sein soll, sei es nun für das Brautpaar, deren Eltern, Freunde oder Verwandten. Deshalb gibt es nun einen kleinen Einblick, wie eine Hochzeit in Ländern, wie den USA, Japan und einigen weiteren abläuft, was hierbei üblich ist und was man als Gast besser unterlassen sollte.

Just married: Heiraten in den USA

Die meisten Menschen verbinden mit einer Heirat in den USA eine Spontanhochzeit in einer der vielen Wedding-Chapels im Spielerparadies von Las Vegas. Schon diese Assoziation zeugt von der Lockerheit vieler Amerikaner in Bezug auf das Thema Hochzeit, die hier wirklich als unkompliziert bezeichnet werden können; zumindest, was die Trauung angeht. Der „american way of life“ macht sich in den Vereinigten Staaten von Amerika aber spätestens bei den Hochzeitsfeiern bemerkbar, denn diese werden hier gerne groß und opulent gefeiert und werden daher auch schon einmal etwas teurer. Im Übrigen ähnelt die typische amerikanische Hochzeit der in Europa und Deutschland sehr, da sich viele Bräuche auch hier wiederfinden. So wird zum Beispiel auch hier ein Junggesellen-, beziehungsweise Junggesellinnenabschied gefeiert, ein Brautstrauß geworfen und auch der Eröffnungstanz auf dem Hochzeitsempfang gehört immer dem Brautpaar. Ein paar Unterschiede gibt es trotzdem. So ist es in Amerika zum Beispiel undenkbar, dass sich die Brautleute Geld von den Gästen wünschen, da dies schlicht als stillos gilt. Dafür ist es völlig normal, wenn die Gäste vom Brautpaar kleine Geschenke, sogenannte Give-aways bekommen. Die Braut kann sich in den USA zudem über einen ganz besonderen Abend freuen. Bei der „Bridal shower, die traditionell schon einige Zeit vor der Hochzeit stattfindet, bekommt sie von ihren weiblichen Verwandten sowie engen Freundinnen bereits die ersten Geschenke. Dies sind dann meist Hausrat, eventuell Utensilien für das Baby und Liebesspielzeug.

Heiraten im Land der aufgehenden Sonne

Unser nächster Stopp heißt Japan. Im Land der aufgehenden Sonne, wie die japanischen Inseln auch gerne genannt werden, sind Hochzeiten vor allem eines- nämlich teuer. Schon bei der Verlobung geben japanische Männer unglaublich viel Geld für das Verlobungsgeschenk aus, um die Angebetete für sich zu gewinnen. Anschließend wird die gesamte Nachbarschaft über den gelungenen Antrag informiert und ebenfalls mit Geschenken bedacht. Meist sind dies zwar nur traditionelle japanische Kekse, trotzdem kann dies, je nach Größe der Nachbarschaft ganz schön ins Geld gehen. Für die Trauungszeremonie und die anschließende Feier geben die Japaner im Durchschnitt um die 30.000 € aus, wobei die Kosten im Allgemeinen von den Eltern der Braut übernommen werden. Das Standesamt nimmt hier keine wichtige Funktion wahr, es ist im Eigentlichen nur dafür verantwortlich die nötigen Dokumente auszustellen. Die Brautleute müssen der rechtlichen Eheschließung nicht einmal beiwohnen. Viel wichtiger ist die religiöse Hochzeitszeremonie, wobei die meisten Japaner diese nach buddhistischem oder shintoistischen Ritus begehen. An dieser Zeremonie nimmt nur der engste Familienkreis teil. Erst nach dieser gibt es eine große Feier, an der viele Menschen teilnehmen, da hier auch alle Freunde, Arbeitskollegen und Bekannten mit von der Partie sind. Dass Japaner gerne Fotos machen, dürfte dem einen oder anderen bereits aufgefallen sein und natürlich gilt dies auch für die Hochzeit. Hier wird oftmals viel Geld für eine „Fotosession“ investiert, die einige Stunden in Anspruch nehmen kann. Anders als in den USA ist es hier wiederum üblich, dass das Brautpaar viele Geldgeschenke erhält. Die Hochzeitsgesellschaft kauft sich quasi in die Hochzeit ein, indem sie möglichst teure Eintrittskarten erwirbt oder einfach einen Umschlag mit ein paar Scheinen mitbringt.

Nachdem unsere kleine Weltreise interessierte Leser an Hochzeitszeremonien in den USA und Japan teilhaben ließ, geht es nun weiter zu unseren nächsten Zielen. Die Reise führt dieses Mal nach Afrika, genauer gesagt nach Marokko und dann wieder zu einem ganz speziellen Volk, das in Kenia und Tansania beheimatet ist, den Massai. Die afrikanischen Hochzeiten sind schon allein deshalb so interessant, da sie sich diese Kulturen nicht auf christliche Werte berufen. Deshalb unterscheiden sich die Trauungszeremonien und Hochzeitsfeiern traditionell sehr deutlich von denen in Europa und Amerika, sind aber auch nicht mit solchen in Asien vergleichbar.

Hochzeit auf Marokkanisch

Im traditionsbewussten Land in Nordafrika werden die meisten Eheversprechen noch durch den Patriarch der Familie, meist den Vater, geschlossen. Dieser wählt häufig den Partner für seine Tochter aus, wobei es aber auch vorkommen kann, dass ein Vater eine Braut für seinen Sohn sucht. Eine Ausnahme bildet hier eine Berber-Gruppe, die sogenannten Ait Haddidou. Sie veranstalten jeweils einmal im Jahr eine Art Hochzeitsmarkt, auf dem sich die Männer und Frauen Marokkos einen Lebenspartner oder eine Lebenspartnerin suchen. Ein eventueller Partner wird aber in jedem Fall von der Familie in Augenschein genommen, denn ohne das Okay derselben ist eine Hochzeit undenkbar. Generell ist der Bräutigam etwas älter als seine Braut, da die Frauen sehr jung verheiratet werden. Besonders an einer marokkanischen Hochzeit ist vor allem die Dauer der Hochzeit, denn nach altem Brauch soll diese sieben Tage dauern. Hierbei werden aber nur drei Tage für die eigentliche Feier verwendet. Für Europäer ist der nächste Punkt sehr verwunderlich, jedoch ist es in Marokko an der Tagesordnung und ganz normal, wenn Männer und Frauen getrennt von einander feiern. Diese Tradition wird aber nicht mehr ganz so streng eingehalten, weshalb sich immer mehr Hochzeiten finden, auf denen beide Geschlechter gemeinsam feiern. Der Hochzeitstag ist für das Brautpaar eine sehr anstrengende Sache. Bereits früh morgens geht es los und die beiden werden für die Hochzeit hergerichtet. Die Arme der Frauen werden traditionell mit Henna bemalt, was ein gutes Omen für die Ehe mit sich bringen soll. Die Feier mit den vielen Gästen dauert in den meisten Fällen bis in die frühen Morgenstunden, wobei das Paar mehrere Male durch die Menge getragen wird. Die Braut zieht sich während des Tages zudem bis zu sechs Mal um. Durch die opulen und farbenfrohen Gewänder, sowie die vielen Aufmerksamkeiten dürfen sie sich wie Prinzessinnen für einen Tag fühlen und werden daher auch so genannt.

Hochzeit in Ostafrika- die Massai

Die Massai sind eine vergleichsweise kleine Bevölkerungsgruppe und trotzdem sehr bekannt. Sie leben als Halbnomaden und ernähren sich größtenteils durch die Zucht von Rindern und anderen Tieren. Ihr Lebensumfeld und ihre Kultur unterscheiden sich wiederum ganz erheblich von modernen westlichen Staaten. Sie sehen sich als Volk von Kriegern und Hirten und leben streng nach ihren alten Traditionen. Das soziale Prestige eines männlichen Massai definiert sich folglich besonders darüber, wie viele Rinder er besitzt. Da es Massai nicht untersagt ist in Polygamie zu leben, gibt es ein zweites Statussysmbol: die Anzahl der Frauen. Etwas süffisant ausgedrückt könnte man sagen, je mehr Rinder und Frauen, desto höher der gesellschaftliche Rang. Eine romantische Liebeshochzeit kommt deshalb auch eher selten vor. Die Braut selbst hat kein Mitspracherecht bezüglich ihres zukünftigen Ehemannes. Der Bräutigam sucht sich eine Frau aus und handelt mit den beiden Elternpaaren das Eheversprechen aus. Üblich ist eine Zahlung von 25 Rindern, die der Bräutigam an die Brauteltern leisten muss, um die Braut auszulösen. Diese muss sich am Tag der Hochzeit auf den Weg zu ihrem Mann machen und darf sich auf dem Weg in dessen Dorf nicht umsehen, da sie nach alter Überzeugung sonst zu Stein wird. Im Dorf angekommen, wird sie von den Dorfbewohnern und ihrem zukünftigen Ehemann empfangen und in ihre Hütte begleitet, wo dann die eigentliche Trauung stattfindet. Diese wird meist auch offiziell durch einen Standesbeamten und die Ausstellung einer Heiratsurkunde beglaubigt und von den Segenswünschen der Dorfältesten begleitet. Anschließend wird auf dem Dorfplatz gefeiert. Bei den Massai ist es übrigens üblich, dass jede Frau ihre eigene Hütte besitzt und der Mann es sich aussuchen kann, bei welcher Frau er schlafen möchte, auch wenn sich das für uns Europäer befremdlich anhört.

Nachdem die ersten Teile unserer Reise um die Welt der Hochzeiten in Amerika, in Japan und Afrika Halt gemacht hatten, geht es dieses Mal Down under. Der australische Kontinent hat einen ganz besonderen Charme und ebenfalls viele unterschiedliche Bräuche und Traditionen, wenn es darum geht, wie zwei Liebende sich das Ja-Wort geben. Wir starten in Australien und zeigen, wie die Aborigines heiraten, bevor es weiter nach Neuseeland gibt. Die Maori sind das Eingeborenenvolk Neuseelands und sie heiraten deshalb, ähnlich wie die Aborigines auf besonders traditionelle Art und Weise.

Heiraten in Australien

Je nachdem, wo man in diesem riesigen Land heiratet, unterscheiden sich auch die Hochzeiten ganz erheblich von einander. Paare aus urbanen Regionen, um die Zentren Sydney, Perth und Canberra vollziehen ihre Hochzeiten sehr europäisch. Da diese Bräuche und Sitten wohl bekannt sind, soll nun ein Blick auf die Aborigines geworfen werden. Sie leben noch immer nach alten, archaischen Traditionen und zeichnen sich durch ein einzigartiges Gesellschaftssystem aus. Der Stamm wird in unterschiedliche Gruppen geteilt, die sogenannten „Moieties“. Ehen sind hierbei nur erlaubt, wenn sie exogam vollzogen werden. Das bedeutet, dass Braut und Bräutigam nicht aus ein und derselben „Moietiy“ stammen dürfen. Auch was die Liebe angeht, unterscheiden sich die Aborigines von uns Europäern. Das Eheversprechen wird durch das Überreichen eines Speers vollzogen. Dieser Speer wird vom Brautvater symbolisch zwischen die Beine der Braut gerammt und anschließend an den Bräutigam übergeben. Öffentlich wird die Heirat erst durch ein Ritual. Die Braut hält ein Gefäß aus Holz, in welches trockenes Gras gehalten wird. Der Bräutigam hat einen Holzstock und entzündet durch Reibung das Gras. Erst wenn die Flamme brennt, gelten die Beiden als Mann und Frau. Die Zeremonie wird zudem von einem Schamanen begleitet. Auffallend ist aber, dass Aborigines kein Treuegelöbnis leisten, zudem sind sexuelle Aktivitäten vor und außerhalb der Ehe keine Seltenheit und werden auch nicht gesellschaftlich tabuisiert. Ab einem Alter von 23 Jahren darf ein männlicher Stammesvertreter eine Frau ehelichen. Die Braut selbst darf jünger sein und heiratet meist bereits mit 16 Jahren. So kommen mitunter große Altersunterschiede zustande, was aber auch in anderen Ländern an der Tagesordnung ist.

Weiter nach Neuseeland

Die Maori heiraten, wie bereits erwähnt, sehr traditionell, was auf den ersten Blick vermuten lässt, dass sie sich hier von den Aborigines nicht großartig unterscheiden. Wichtig ist auf jeden Fall auch hier der gesellschaftliche Status, beziehungsweise die Gruppenzugehörigkeit. Bei den Aborigines ist die Zuteilung zur Stammesgruppe aber nicht unbedingt eine Statusfrage, wobei sich die Gesellschaft der Maori eher als ein Art Kastensystem, vergleichbar zu dem in Indien, beschreiben lässt. Wie die Hochzeit also genau abläuft, ist davon abhängig, ob das Paar aus einer hohen oder aus einer niedrigen Schicht kommt. Die letztgenannte Schicht, feiert eher beschauliche Feste, ohne groß organisierte Zeremonie. Auch die Partnerwahl an sich, ist relativ unkompliziert, da man in diesem Fall sehr frei ist. So sind die meisten Hochzeiten auch Liebesheiraten, nach romantischem Vorbild. Angehörige einer höheren Schicht erfahren hier schon deutlich mehr Einschränkungen. Da Statusunterschiede zwischen Eheleuten nicht akzeptabel sind, ist meist der ganze Stamm an der Partnerwahl beteiligt. In Gesprächen werden mögliche Partner diskutiert, bis man sich am Ende auf eine Person einigt. Die Trauung wird anschließend mit einem großen Fest begangen. An dem das ganze Dorf teilnehmen darf. Die Schwestern der Braut müssen nach alter Überzeugung der Zeremonie fern bleiben, da die Braut ansonsten unfruchtbar werden könnte. Die Trauung wird durch ein Ritual vollzogen, das auch von den Eskimos bekannt ist, das sogenannte Nasenreiben. Schleifen um den Nacken des Brautpaars sollen zudem die endlose Liebe des Brautpaars symbolisieren und sind deshalb auf jeder Maori-Hochzeit zu finden.

Eine lange Reise geht nun zu Ende. Diese Serie von Artikeln sollte den Lesern die Bräuche und Sitten anderer Länder näher bringen und zeigen, wie der Tag der Tage dort begangen und gefeiert wird. Auch wenn manche Sitten uns befremden, so haben sie trotzdem alle ihre Berechtigung und Tradition. Auch wenn hier nur einige Länder und Kulturen vorgestellt werden konnten, hat sich die Reise gelohnt und sicherlich einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Bräuche, Traditionen und Sitten gegeben.